Omegon Newton-Reflektor auf äquatorialer Montierung unter dem Sternenhimmel

Omegon Teleskope: Alle Modelle, Serien & Empfehlungen

Omegon ist die Eigenmarke von astroshop.de, dem grössten deutschen Teleskop-Versandhändler. Mit über 100 lieferbaren Modellen von 39 bis knapp 27.000 Euro bietet Omegon das breiteste Preissortiment aller Eigenmarken auf dem deutschen Markt.

Omegon entdecken

In diesem Überblick zeige ich dir alle Omegon-Serien, erkläre den Vorteil der Eigenmarke und nenne dir Modelle, die ich nicht empfehlen würde.

Omegon auf einen Blick

Die wichtigsten Fakten zu Omegon im Überblick.

Steckbrief: Omegon
HerstellerOmegon (Eigenmarke von astroshop.de)
Websiteastroshop.de
Gegründetca. 2005
HauptsitzLandsberg am Lech, Deutschland
Modelle107
Preisrange39 - 26.790 Euro
SerienAdvanced, Pro APO, MightyMak, Cassegrain Pro, Pro Astrograph, RC
StärkenGutes Preis-Leistungs-Verhältnis, direkte Verfügbarkeit, breites Spektrum
Geeignet fürEinsteiger (Advanced), Astrofotografen (Pro APO), Spezialisten (RC, Astrograph)

Was Omegon besonders macht: Als Eigenmarke von astroshop.de entfällt der Zwischenhändler-Aufschlag. Du kaufst direkt beim Produzenten des Shops, was günstigere Preise bei vergleichbarer Qualität ermöglicht. Der Kundendienst läuft direkt über astroshop.de, was die Kommunikation deutlich vereinfacht.

Meine Empfehlung: Das beste Omegon Teleskop

Für den ernsthaften Einsteiger empfehle ich das Omegon Advanced 150/750 EQ-320. Es bietet die richtige Kombination aus Öffnung, Montierungsqualität und Preis für jemanden, der Astronomie als dauerhaftes Hobby betreiben will.

Meine Empfehlung: Omegon Advanced 150/750 EQ-320
ModellOmegon Advanced 150/750 EQ-320
BauartNewton-Reflektor
Öffnung150 mm
Brennweite750 mm (f/5)
MontierungParallaktisch EQ-320
Preisab 499 Euro bei astroshop.de

Warum genau dieses Modell? Mit 150mm Öffnung bei f/5 siehst du Jupiterbänder, die Cassini-Teilung, helle Nebel und erste Galaxienkerne. Die EQ-320-Montierung ist für diesen Tubus stabil und nachführtauglich. Im Preisvergleich mit Bresser und Skywatcher liegt Omegon hier oft günstiger bei gleicher optischer Leistung.

Wer mehr Geld ausgeben kann und Astrofotografie anstrebt, empfehle ich stattdessen einen der Omegon Pro APO-Refraktoren in der 66 bis 85mm-Klasse. Diese Optiken sind für den Preis hervorragend und eignen sich ideal für erste Deepsky-Fotos.

Omegon Teleskop-Serien im Überblick

Omegon strukturiert sein Sortiment in klar getrennte Linien. Die Advanced-Serie bedient Einsteiger, während die Pro-Linien ambitionierte Hobbyastronomen und Astrofotografen ansprechen.

Omegon Teleskop-Serien im Vergleich
SerieBauartenÖffnungPreis abZielgruppeModelle
AdvancedNewton, Refraktor auf EQ70 - 203 mm99 EuroEinsteiger7
Pro APOApochromat-Refraktor40 - 140 mm499 EuroAstrofotografen, Fortgeschrittene20
MightyMakMaksutov60 - 90 mm139 EuroEinsteiger, Planeten9
RC/Cassegrain ProRitchey-Chretien, Cassegrain114 - 304 mm699 EuroAstrofotografen11
Pro AstrographNewton-Astrograph114 - 304 mm599 EuroAstrofotografen9
WeitereNewton, Dobson, Sets76 - 203 mm39 EuroEinsteiger bis Fortgeschrittene~51

Advanced-Serie

Die Advanced-Serie ist Omegons Einstiegslinie. Newton-Reflektoren und Refraktoren auf EQ-Montierungen zwischen 70 und 203mm Öffnung, Preise von 99 bis 600 Euro. Das Advanced 150/750 EQ-320 ist der Sweet Spot der Serie: genug Öffnung für ernsthafte Beobachtungen, stabile Montierung, fairer Preis. Die kleineren Advanced-Modelle unter 90mm stehen in direkter Konkurrenz zu den MightyMak-Maksutovs und schneiden dabei nicht immer besser ab.

Pro APO-Serie

Die Pro APO-Refraktoren sind Omegons Stärke im Astrofotografie-Segment. Von kleinen 40mm-Quadruplets für 499 Euro bis zu 140mm-Triplets für 4.490 Euro deckt die Serie alle Astrofoto-Bedürfnisse ab. Besonders empfehlenswert sind die kleinen APO-Modelle als Foto-Einstieg in die Astrofotografie. Die optische Qualität ist für den Preis hervorragend, die Feldabdeckung mit Flattener auch für Vollformat-Sensoren geeignet.

MightyMak-Serie

Die MightyMak-Maksutovs sind kompakte, planetentaugliche Instrumente in der 60 bis 90mm-Klasse. Für unter 200 Euro bieten sie hohe Brennweite für Planeten und Mond. Wer ein platzsparendes Teleskop für Planeten sucht, das schnell aufgebaut ist, liegt mit dem MightyMak 90 richtig. Schwäche: Die kleinen Öffnungen begrenzen Deep-Sky-Objekte stark.

RC- und Pro Astrograph-Serie

Diese Spezialoptiken richten sich an fortgeschrittene Astrofotografen. Ritchey-Chretien-Teleskope sind wegen ihrer flachen Bildfeldebnuung ideal für Weitfeld-Astrofotografie mit grossen Sensoren. Die Pro Astrographen sind schnelle Newton-Optiken für Emissionsnebel und Galaxien. Beide Serien brauchen gute äquatoriale GoTo-Montierungen und sind nichts für Einsteiger.

Alle Omegon Teleskope

Hier findest du alle 114 verfügbaren Omegon Teleskope auf einen Blick. Nutze die Suche, um ein bestimmtes Modell zu finden.

Finger weg: Omegon-Modelle, die ich nicht empfehle

Bei Omegon gibt es einige Modelle, bei denen der Preis schlechte Optik teuer erscheinen lässt. Die sehr kleinen Einstiegs-Refraktoren unter 70mm Öffnung für 39 bis 80 Euro sind ein typischer Fall: Die Montierungen wackeln, die Vergrösserungsbezeichnungen auf der Packung sind Marketingzahlen ohne Bezug zur Realität.

Auch bei den RC-Teleskopen ohne passende GoTo-Montierung rate ich zur Vorsicht. Ein Ritchey-Chretien ohne präzise äquatoriale Montierung ist ein frustrierendes Instrument. Wer in ein RC investiert, sollte mindestens 400 Euro mehr für eine geeignete EQ-Montierung einplanen. Separate Sets sind hier günstiger als Nachrüsten.

Welches Omegon Teleskop für welchen Zweck?

Je nach Beobachtungsziel eignen sich unterschiedliche Omegon-Modelle. Hier meine konkreten Empfehlungen.

Für Einsteiger

Der Omegon Advanced 150/750 EQ-320 ist mein Favorit für Einsteiger. Wer noch günstiger einsteigen will, nimmt den MightyMak 90 für unter 200 Euro als kompaktes Planetenteleskop. Was du als Einsteiger bei der Teleskopwahl beachten solltest, habe ich in der Kaufberatung detailliert erklärt.

Für Planetenbeobachtung

Für Planeten empfehle ich den MightyMak 90 mit 1.250mm Brennweite. Die kompakte Maksutov-Bauart liefert bei Mond und Planeten knackige, kontrastreiche Bilder. Als aufgerüstete Alternative bietet sich der MightyMak 90 Titania mit GoTo-Montierung an. Allgemeine Tipps zur Planetenbeobachtung findest du im Ratgeber.

Omegon APO-Refraktor mit Kamera für Astrofotografie auf äquatorialer Montierung

Für Deep Sky

Für visuelles Deep Sky empfehle ich die grösseren Newton-Modelle der Advanced-Serie. Mit 200mm Öffnung siehst du Galaxienstrukturen und aufgelöste Kugelsternhaufen. Fotografen greifen zum Pro Astrograph in der 150 oder 200mm-Variante. Mehr zu Deep-Sky-Objekten findest du im Ratgeber zur Deep-Sky-Beobachtung.

Für Astrofotografie

Die Pro APO-Refraktoren sind Omegons klare Stärke im Fotosegment. Der Pro APO 66mm oder 85mm ist als Einsteiger-Astrofoto-Optik schwer zu schlagen. In Kombination mit einer passenden GoTo-EQ-Montierung entstehen scharfe Galaxien- und Nebelfotos. Tipps zum Einstieg in die Astrofotografie findest du im Ratgeber.

Omegon Teleskope nach Preisklasse

Was du für dein Budget bei Omegon erwarten kannst, zeigt die folgende Übersicht.

Omegon Teleskope nach Budget
PreisklasseEmpfehlungÖffnungWas siehst du damit?
Bis 200 EuroMightyMak 60 / Advanced 7660 - 76 mmMondkrater, Saturnringe, Jupiter-Monde
400 - 600 EuroAdvanced 150/750 EQ-320150 mmJupiterbänder, Cassini-Teilung, helle Nebel
400 - 800 EuroPro APO AP 66/400 ED66 mm APAstrofotografie-Einstieg, scharfe Sternfelder
800 - 2.000 EuroPro APO AP 85/510 Triplet85 mm APProfessionelle Astrofotografie, Nebel und Galaxien
Über 2.000 EuroPro APO AP 140/910 Triplet140 mm APHochauflösende Astrofotografie, Vollformat-tauglich

Omegons stärkstes Segment liegt zwischen 400 und 1.500 Euro, wo die Pro APO-Refraktoren ein kaum schlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Im Einstiegssegment unter 200 Euro sind die Modelle solide, aber nicht besser als die Konkurrenz.

Ab 2.000 Euro konkurriert Omegon mit spezialisierten Herstellern wie Vixen und Takahashi. Dort ist die Qualität der Mitbewerber oft besser, was den Aufpreis für echte Optik-Enthusiasten rechtfertigt. Tipps zum Gebrauchtkauf findest du im Ratgeber zum Teleskop-Gebrauchtkauf.

Uber Omegon: Geschichte und Hintergrund

Omegon wurde von astroshop.de als Eigenmarke entwickelt, um neben den etablierten Herstellermarken eigene Produkte anzubieten. Hinter astroshop.de steht die Nimax GmbH in Landsberg am Lech - ein deutsches Familienunternehmen seit 25 Jahren im Teleskop-Handel. Nimax ist einer der grössten Teleskop-Händler in Europa.

Die Eigenmarkenstrategie hat sich für Omegon bewährt: Durch die direkte Kontrolle über Produktion und Vertrieb sind die Preise oft günstiger als bei vergleichbaren Fremdhersteller-Produkten. Im Pro-APO-Segment besetzt Omegon eine Nische geschaffen, die zwischen günstigeren chinesischen Optiken und teuren japanischen Premiummarken liegt.

Was mich an Omegon überzeugt: Als Eigenmarke des grössten deutschen Fachhändlers gibt es für Garantiefälle und Service kurze Wege und deutschsprachige Ansprechpartner. Das ist ein echter Vorteil gegenüber Importmarken ohne lokalen Support.

Wo Omegon Teleskope kaufen?

Omegon Teleskope gibt es nur bei astroshop.de. Das ist gleichzeitig der beste Kaufort: Du findest über 100 Modelle, fachkundige Beratung per Telefon und E-Mail und schnellen Versand aus Deutschland.

Da Omegon die Eigenmarke von astroshop.de ist, gibt es hier keine Alternativen zum Direktkauf. Gebrauchte Omegon-Teleskope finden sich gelegentlich in Astronomy-Foren, allerdings seltener als Bresser oder Skywatcher. Tipps dazu im Ratgeber zum Teleskop-Gebrauchtkauf.

Alternativen zu Omegon

Skywatcher bietet im Newton- und Dobson-Segment ähnliche Qualität zu vergleichbaren Preisen. Im Einsteiger-Segment sind Skywatcher-Modelle mit der Omegon Advanced-Serie gut vergleichbar. Die Heritage-Dobsons von Skywatcher sind kompakter als Omegons Newton-Einsteiger.

Bresser ist die Alternative für Einsteiger mit Vorliebe für deutschsprachigen Support direkt beim Hersteller. Die Messier-Newtons konkurrieren direkt mit Omegons Advanced-Serie, Bresser bietet mehr Modellauswahl.

Vixen ist die Alternative im Hochpreissegment der APO-Refraktoren. Japanische Vixen-Optiken gelten als qualitativ überlegen gegenüber Omegon Pro APO, kosten aber pro Millimeter Öffnung deutlich teurer. Wer das Maximum an optischer Güte will, greift zu Vixen.

Fazit: Lohnt sich ein Omegon Teleskop?

Omegon lohnt sich besonders im Einstiegs- und mittleren Preissegment, wo der Wegfall des Handelszwischenschritts günstigere Preise bei guter Qualität ermöglicht. Die Pro APO-Refraktoren sind für Astrofotografen ein echter Geheimtipp zwischen chinesischen Massenoptiken und teuren Premiummarken.

Omegon entdecken

Im Hochpreissegment sind spezialisierte Hersteller wie Vixen die stärkere Wahl. Für alles darunter gilt: Omegon ist die bequemste Direktkauf-Option.

Haufige Fragen zu Omegon Teleskopen

Die häufigsten Fragen zu Omegon drehen sich um die Eigenmarken-Rolle und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Was ist Omegon?

Omegon ist die Eigenmarke von astroshop.de. Die Marke deckt Einsteiger bis Astrofotografen ein breites Spektrum ab. Mehr zur Geschichte findest du im Abschnitt uber Omegon und seinen Hintergrund.

Welches Omegon Teleskop für Einsteiger?

Für Einsteiger empfehle ich den Omegon Advanced 150/750 EQ-320 für 499 Euro. Er bietet die richtige Kombination aus Öffnung, Montierungsqualität und Preis. Konkrete Empfehlungen findest du im Abschnitt Omegon nach Preisklasse.

Was kostet ein Omegon Teleskop?

Omegon Teleskope beginnen ab 39 Euro und reichen bis knapp 27.000 Euro. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis liegt zwischen 350 und 1.000 Euro. Eine Aufschlüsselung findest du im Abschnitt Omegon nach Preisklasse.

Wo kann ich Omegon Teleskope kaufen?

Omegon Teleskope gibt es ausschliesslich bei astroshop.de. Das ist auch der beste Kaufort mit vollständigem Sortiment und Fachberatung. Mehr dazu im Abschnitt wo du Omegon kaufen kannst.

Sind Omegon Teleskope gut?

Omegon bietet im Einsteiger- und Mittelklasse-Segment ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Pro APO-Serie ist besonders empfehlenswert für Astrofotografen. Mehr dazu im Abschnitt zu den Omegon-Serien.

Was sind die besten Omegon Serien?

Die empfehlenswertesten Serien sind Advanced für Einsteiger und Pro APO für Astrofotografen. Advanced bietet Newtons ab 200 Euro, Pro APO hochwertige Apochromaten ab 499 Euro. Mehr dazu im Abschnitt Serien im Überblick.