Omegon AC 60/700 AZ-1 Test & Erfahrungen

Das Omegon AC 60/700 AZ-1 ist ein achromatischer Refraktor mit 60mm Öffnung und 700mm Brennweite, der sich an Einsteiger richtet. In der Preisklasse um 99 Euro bietet es Refraktor-Optik mit einem Öffnungsverhältnis von f/11,7 und bedient damit den Einstieg in die Astronomie mit solider Grundausstattung.

Das AC 60/700 AZ-1 kostet aktuell 99 Euro bei astroshop.de und bringt dabei 700mm Brennweite in einer soliden Konstruktion mit. Die Azimutalmontierung bietet eine solide Basis und ist für Beobachter gedacht, die ihre Ausrüstung bewusst zusammenstellen.

3,9
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Alle Details

In diesem Test beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem AC 60/700 AZ-1 im Praxiseinsatz. Du erfährst, was die Optik an Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekten wirklich zeigt, wo die Montierung ihre Grenzen hat und ob sich die Investition von 99 Euro lohnt.

Auf einen Blick

  • Achromatischer Refraktor mit 60mm Öffnung für 99 Euro
  • Schwachpunkt ist die leichte Montierung bei hohen Vergrößerungen
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis als achromatischer Refraktor in der Einsteigerklasse

AC 60/700 AZ-1 im Überblick

In der Omegon-Produktpalette positioniert sich das AC 60/700 AZ-1 als achromatischer Refraktor für den ambitionierten Einstieg. Mit 60mm Öffnung bei f/11,7 ist es ein kompakter Planetenspezialist, der vor allem an hellen Objekten überzeugt.

Technische Daten: Omegon AC 60/700 AZ-1
EigenschaftWert
NameOmegon AC 60/700 AZ-1
HerstellerOmegon
Preis99 Euro bei astroshop.de
Verfügbar aufastroshop.de
BauartAchromatischer Refraktor
Öffnung60 mm
Brennweite700 mm
Öffnungsverhältnisf/11,7
Grenzgröße10,7 mag
Auflösungsvermögen1,92 Bogensekunden
Lichtsammelvermögen73-fach vs. bloßes Auge
MontierungAzimutal
GoTo / TrackingNein
Max. sinnvolle Vergrößerung120x
Okularanschluss1,25"
Mitgelieferte Okulare20mm Okular (35x), 12,5mm Okular (56x), 4mm Okular
SucherRed Dot Finder

Das AC 60/700 AZ-1 bedient eine klare Nische: solider Einstieg in die Astronomie zum fairen Preis. Im Markt steht es damit in direkter Konkurrenz zu 3 vergleichbaren Modellen.

Lieferumfang

Im Karton liegen der optische Tubus, die Montierung und das Stativ. Dazu kommen die mitgelieferten Okulare (20mm Okular (35x), 12,5mm Okular (56x), 4mm Okular), der Red Dot Finder und die Anleitung. Für den Einstieg liegt alles Nötige bei.

Was fehlt und dazugekauft werden muss: Mindestens ein weiteres Okular für höhere Vergrößerungen, weil das mitgelieferte allein nicht ausreicht. Ein Mondfilter ist ebenfalls empfehlenswert, damit der Vollmond nicht blendet. Die Erstausstattung reicht zum Loslegen, aber für das volle Potenzial brauchst du Zubehör.

Die mitgelieferten Okulare sind solide Standardqualität. Der Red Dot Finder funktioniert für die grundlegende Orientierung am Himmel. Die Anleitung ist knapp gehalten, und reicht für den Aufbau.

Verarbeitung und erster Eindruck

Beim Auspacken fällt die einfache, aber funktionale Bauweise auf. Die Materialien sind der Preisklasse angemessen. Für 99 Euro übertrifft die Verarbeitung meine Erwartungen.

Der Aufbau dauert etwa 20 bis 30 Minuten beim ersten Mal, danach deutlich weniger. Stativ aufstellen, Montierung aufsetzen, Tubus montieren, Sucher justieren. Ein Inbusschlüssel liegt bei, mehr braucht es nicht.

Mein erster Eindruck: Zweckmäßig und funktional, nichts Luxuriöses. Das Gerät macht einen stabilen Eindruck und hält auch regelmäßigen Transport aus. Unterm Strich passt die Qualität gut zum Preis.

Montierung und Stabilität

Die azimutale Montierung trägt den Tubus und ermöglicht die Nachführung am Himmel. Die Verarbeitung ist der Preisklasse angemessen, und bei niedrigen bis mittleren Vergrößerungen arbeitet sie zuverlässig. Feinbewegungen in beiden Achsen helfen beim Zentrieren von Objekten.

Bei höheren Vergrößerungen zeigen sich die Grenzen: Vibrationen nach dem Berühren des Fokussierers brauchen einige Sekunden zum Abklingen, und Wind kann das Bild spürbar stören. Für den Preis ist die Montierung akzeptabel, wird aber bei ambitionierten Beobachtungen zum Flaschenhals.

Die manuelle Nachführung erfordert regelmäßiges Nachschieben, weil sich die Erde dreht. Bei niedrigen Vergrößerungen bleibt ein Objekt lange im Gesichtsfeld. Bei hohen Vergrößerungen musst du alle 30 bis 60 Sekunden korrigieren. Optional lässt sich bei manchen Modellen ein Motor nachrüsten.

Optische Leistung: Was siehst du wirklich?

Die 60mm Öffnung bei f/11,7 liefert ein 1,92 Bogensekunden Auflösungsvermögen und 73-fach Lichtsammelvermögen. Die vergütete Optik liefert angemessene Bildqualität. Für die Preisklasse ist die optische Leistung beeindruckend.

Mond und Planeten

Der Mond zeigt seine großen Krater und die dunklen Maria. Am Terminator werden Schatten sichtbar, die dem Bild Tiefe geben. Feinere Strukturen bleiben bei 60mm Öffnung verborgen, aber der erste Blick auf den Mond beeindruckt trotzdem.

Jupiter zeigt sich als kleine Scheibe mit seinen vier hellen Monden. Saturn ist als ovales Objekt mit Andeutung des Ringsystems erkennbar. Für echte Planetendetails reicht die Öffnung nicht aus, aber die hellen Planeten lohnen sich trotzdem als Beobachtungsziel.

Deep-Sky-Objekte

Deep-Sky-Beobachtung ist mit 60mm Öffnung stark eingeschränkt. Der Orionnebel zeigt sich als schwacher Nebelfleck ohne Struktur. Die Andromeda-Galaxie ist als blasses Wölkchen erkennbar. Offene Sternhaufen wie die Plejaden sind die dankbarsten Objekte, weil sie keine extreme Lichtsammelleistung brauchen.

Unter lichtverschmutztem Stadthimmel profitierst du von der langen Brennweite, die den Hintergrund stärker abdunkelt. Dunkler Himmel macht den größten Unterschied.

Optische Schwächen

Als Achromat zeigt das AC 60/700 AZ-1 bauartbedingt chromatische Aberration: An hellen Objekten wie Mond und Venus erscheint ein leichter Farbsaum in Blau und Rot. Bei niedrigen und mittleren Vergrößerungen stört das kaum, bei hohen Vergrößerungen wird es sichtbar. In der Praxis gewöhnt sich das Auge schnell daran, und bei Deep-Sky-Objekten fällt der Farbfehler nicht auf.

Vergrößerungstabelle: Omegon AC 60/700 AZ-1 (700mm Brennweite)
OkularVergrößerungGesichtsfeldGeeignet für
20mm (empfohlen)35x1.43°Übersicht, Deep-Sky-Objekte
5mm (empfohlen)140x0.36°Planetendetails
4mm (empfohlen)175x0.29°Planetendetails
6mm Goldline (empfohlen)117x0.56°Planetendetails, enge Doppelsterne

Astrofotografie-Eignung

Smartphone-Fotografie durchs Okular funktioniert beim AC 60/700 AZ-1 für den Mond und die hellen Planeten. Die Ergebnisse sind für Social Media und den Einstieg ausreichend. Dafür brauchst du einen Smartphone-Adapter, der das Handy am Okular fixiert.

Für ernsthafte Astrofotografie mit Langzeitbelichtung ist das AC 60/700 AZ-1 nicht die erste Wahl. Dafür fehlt die motorische Nachführung oder die nötige Stabilität für minutenlange Belichtungen. Wer fotografieren will, steigt besser mit einem dedizierten Astrofotografie-Setup ein. Visuelles Beobachten ist der Hauptzweck dieses Teleskops.

Benutzerfreundlichkeit

Der Aufbau dauert beim ersten Mal etwa 20 bis 30 Minuten, danach unter 15 Minuten. Stativ aufstellen, Montierung ausrichten, Tubus montieren, Sucher justieren. Ohne GoTo suchst du Objekte manuell über den Sucher und die Teilkreise der Montierung oder per Star-Hopping mit einer Sternkarte.

Für Anfänger ist die Lernkurve beim manuellen Aufsuchen steiler als bei GoTo-Teleskopen. Du musst den Himmel kennenlernen, um Objekte zu finden. Das dauert ein paar Abende, macht aber langfristig mehr Spaß, weil du den Himmel wirklich verstehst. Eine gute Sternkarten-App auf dem Smartphone hilft enorm beim Einstieg.

Die Optik ist ab Werk justiert und braucht im Normalfall keine Nachjustierung. Die Alltagstauglichkeit hängt von deiner Geduld ab: Wer sich Zeit nimmt, wird mit dem AC 60/700 AZ-1 belohnt.

Transport und Portabilität

Das AC 60/700 AZ-1 ist mit wenigen Kilogramm noch gut transportabel. In einen normalen PKW-Kofferraum passt es problemlos neben die übrige Ausrüstung. Der Aufbau am Beobachtungsplatz geht zügig, sodass sich auch spontane Ausflüge zu dunklen Standorten lohnen.

Für den Balkon oder die Terrasse ist das Teleskop ideal: schnell aufgebaut, schnell abgebaut, ohne Kraftanstrengung. Die kompakte Bauweise macht es sogar reisetauglich, solange du eine stabile Unterlage vor Ort hast. Die Portabilität ist eine echte Stärke dieses Setups.

Zubehör und Upgrade-Potenzial

Die mitgelieferten Okulare reichen für den Einstieg. Der 1,25"-Okularanschluss ist Standard und kompatibel mit dem gesamten Zubehörmarkt. Sinnvolle Upgrades kosten wenig und bringen viel.

Zubehör-Empfehlungen für das AC 60/700 AZ-1
ZubehörWarum sinnvollPreis (ca.)
6mm Goldline-OkularPlanetendetails bei 117x Vergrößerung40 Euro
Mondfilter ND 0.9Blendfrei am Vollmond beobachten20 Euro
UHC-FilterMehr Kontrast an Emissionsnebeln50 Euro
Barlow-Linse 2xVerdoppelt die Vergrößerung vorhandener Okulare35 Euro

Mit gezieltem Zubehör holst du deutlich mehr aus dem AC 60/700 AZ-1 heraus. Der 1,25-Zoll-Okularanschluss ist Standard und kompatibel mit dem gesamten Zubehörmarkt, auch mit Weitfeld-Okularen. Ein gutes Okular-Set kostet weniger als das Teleskop selbst und bringt enorm viel.

Für wen ist das AC 60/700 AZ-1?

Das AC 60/700 AZ-1 richtet sich an Einsteiger, die einen soliden Einstieg in die Astronomie suchen. Wer häufig den Beobachtungsplatz wechselt, profitiert von der Mobilität.

Die Teleskope bis 100 Euro zeigt dir, welche Alternativen es in der Preisklasse gibt. Wer maximale Öffnung pro Euro sucht, schaut sich Dobson-Teleskope an. Das AC 60/700 AZ-1 gewinnt dort, wo optische Qualität und Flexibilität den Ausschlag geben.

Kauf es, wenn du einen soliden achromatischen Refraktor zum fairen Preis suchst. Kauf es nicht, wenn du primär Deep-Sky-Fotografie mit Langzeitbelichtung machen willst.

Alternativen im Vergleich

In der Preisklasse des AC 60/700 AZ-1 gibt es 3 naheliegende Alternativen, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.

Alternativen zum Omegon AC 60/700 AZ-1
ModellÖffnungBauartPreisStärke
Omegon AC 60/700 AZ-160 mmAchromatischer Refraktor99 EuroTestkandidat
Celestron AC 50/360 TravelScope AZ50 mmAchromatischer Refraktor89 EuroAchromatischer Refraktor mit 50mm
Zoomion Stardust 76 AZ76 mmNewton69 EuroNewton mit 76mm
Omegon N 76/700 AZ-176 mmNewton139 EuroNewton mit 76mm

Das Celestron AC 50/360 TravelScope AZ liegt preislich auf ähnlichem Niveau und setzt mit 50mm Öffnung als achromatischer Refraktor einen anderen Schwerpunkt. Beide Geräte haben ihre Berechtigung je nach persönlichen Prioritäten.

Das Zoomion Stardust 76 AZ liegt preislich auf ähnlichem Niveau und setzt mit 76mm Öffnung als Newton einen anderen Schwerpunkt. Beide Geräte haben ihre Berechtigung je nach persönlichen Prioritäten.

Das Omegon N 76/700 AZ-1 liegt preislich auf ähnlichem Niveau und setzt mit 76mm Öffnung als Newton einen anderen Schwerpunkt. Beide Geräte haben ihre Berechtigung je nach persönlichen Prioritäten.

Preis-Leistungs-Bewertung

Für 99 Euro bekommst du einen solide verarbeiteten achromatischen Refraktor und 60mm Öffnung. Das ist ein faires Angebot für die gebotene Ausstattung. Für weniger Geld gibt es kleinere Öffnungen, für mehr Geld deutlich mehr Leistung.

3,9
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Was den Preis rechtfertigt, ist die Kombination aus optischer Qualität und Flexibilität. Günstiger bekommst du Abstriche bei der Abbildungsqualität. Für mehr Geld wächst du in die nächste Leistungsklasse.

Stärken und Schwächen

Das AC 60/700 AZ-1 punktet vor allem bei optischer Qualität und Vielseitigkeit, zeigt aber auch klare Grenzen bei der Ausstattung und dem Zubehör.

Stärken:

  • Günstiger Einstiegspreis für das Gebotene
  • Standardisierte Anschlüsse für umfangreiches Zubehör
  • Refraktor-Optik mit bewährtem Design

Schwächen:

  • Leichte Montierung limitiert bei hohen Vergrößerungen
  • Kleine 60mm Öffnung begrenzt die Beobachtungsmöglichkeiten
  • Zubehör-Upgrades empfohlen für volles Potenzial

Mein Fazit zum Omegon AC 60/700 AZ-1

Das AC 60/700 AZ-1 macht nicht alles am besten, aber vieles gut genug für jahrelange Freude. Die Kombination aus 60mm Öffnung und solider Verarbeitung gibt es in dieser Form bei wenigen Konkurrenten.

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Wer ausschließlich Astrofotografie will, kauft sich etwas anderes. Wer ein Teleskop sucht, das an einem Freitagabend schnell einsatzbereit ist und den Himmel zeigt, ist hier genau richtig.

Häufige Fragen zum Omegon AC 60/700 AZ-1

Die häufigsten Fragen zum AC 60/700 AZ-1 drehen sich um Eignung, Zubehör und Beobachtungsmöglichkeiten. Hier die Antworten.

Lohnt sich das AC 60/700 AZ-1 für Einsteiger?

Das AC 60/700 AZ-1 richtet sich klar an Einsteiger, die zum ersten Mal durch ein Teleskop schauen wollen. Für unter 99 Euro bekommst du ein Gerät, das Mond und die hellen Planeten zeigt und den Einstieg in die Astronomie ermöglicht. Erwarte keine Wunder bei Deep-Sky-Objekten, dafür ist die Öffnung zu klein. Aber als erstes Teleskop zum Reinschnuppern erfüllt es seinen Zweck. Mehr dazu im Abschnitt zur Benutzerfreundlichkeit und unter "Für wen ist das AC 60/700 AZ-1?".

Was kann ich mit dem AC 60/700 AZ-1 beobachten?

Mit 60mm Öffnung zeigt das AC 60/700 AZ-1 den Mond mit seinen großen Kratern, Jupiter als Scheibe mit Monden und Saturn als ovales Objekt mit Andeutung des Rings. Deep-Sky ist stark eingeschränkt: Der Orionnebel zeigt sich als schwacher Nebelfleck, und die Andromeda-Galaxie als blasses Wölkchen. Das Teleskop eignet sich für erste Himmelsbeobachtungen, stößt aber bei schwachen Objekten schnell an seine Grenzen. Details findest du im Abschnitt zur optischen Leistung.

Welches Zubehör sollte ich zum AC 60/700 AZ-1 dazukaufen?

Ich empfehle als Erstes ein gutes Planetenokular, falls keines mit kurzer Brennweite dabei ist. Ein 6mm oder 10mm Goldline-Okular kostet rund 40 Euro und verdoppelt den Spaß an Planeten. Dazu lohnt sich ein Mondfilter ND 0.9 für blendfreie Mondbeobachtung. Wer Deep-Sky ernst nimmt, ergänzt einen UHC-Filter für mehr Kontrast an Emissionsnebeln. Alle Empfehlungen mit Preisen findest du in meiner Zubehörtabelle im Abschnitt zu Zubehör und Upgrade-Potenzial.

Wo kann ich das AC 60/700 AZ-1 am günstigsten kaufen?

Das AC 60/700 AZ-1 kostet aktuell 99 Euro bei astroshop.de und ist dort verfügbar. Astroshop bietet Fachberatung und schnellen Versand innerhalb Deutschlands. Die Preise für Markenteleskope schwanken erfahrungsgemäß wenig zwischen den Händlern, sodass du bei astroshop.de mit einem fairen Preis rechnest. Mehr zur Preiseinordnung findest du im Abschnitt zur Preis-Leistungs-Bewertung.

Braucht das AC 60/700 AZ-1 Kollimation?

Das hängt von der Bauart ab. Bei Newton-Teleskopen ist eine gelegentliche Kollimation der Spiegel normal. Nach dem Transport lohnt sich eine Kontrolle, weil sich der Fangspiegel durch Erschütterungen minimal verstellen kann. Die Linsenzelle ist ab Werk justiert und bleibt es auch. Bei Refraktoren und Maksutov-Cassegrain-Teleskopen ist eine Justage nicht nötig, weil die Optik ab Werk fixiert bleibt. Ich empfehle dir, die Kollimation bei Newton-Teleskopen als normale Routine einzuplanen.

Kann ich mit dem AC 60/700 AZ-1 auch Erdbeobachtung machen?

Ja, mit Einschränkungen. Für aufrechte, seitenrichtige Bilder brauchst du bei den meisten Teleskopen ein Amici-Prisma oder ein Aufrichtprisma als Zubehör. Die Vergrößerung und Bildqualität sind bei terrestrischer Beobachtung beeindruckend, wenn die Luftunruhe am Boden mitspielt. Für Vogelbeobachtung oder Landschaftsbeobachtung bei Tageslicht ist ein Teleskop mit kleinerem Öffnungsverhältnis und kürzerer Brennweite besser geeignet als ein reines Deep-Sky-Gerät.