Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo Test & Erfahrungen

Das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo kombiniert 150mm Öffnung mit einer GoTo-Steuerung, die dir das mühsame Suchen am Himmel abnimmt. In der gehobenen Preisklasse richtet es sich an fortgeschrittene Beobachter mit klaren Ansprüchen und punktet mit Bedienkomfort und automatischer Objektanfahrt.

Das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo kostet aktuell 940 Euro bei astroshop.de und bringt dafür 150mm Öffnung bei 1200mm Brennweite mit. Die GoTo-Steuerung sucht Objekte automatisch auf und führt sie nach. Für die gehobenen Preisklasse ein interessantes Gesamtpaket.

3,7
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Alle Details

In diesem Testbericht beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo. Du erfährst, was die Optik an Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekten wirklich zeigt, wo die Grenzen liegen und ob sich die Investition für dich lohnt.

Auf einen Blick

  • Newton mit 150mm Öffnung und f/8 auf GoTo-Montierung
  • Schwachpunkt sind die mitgelieferten Okulare - Upgrades lohnen sich schnell
  • Solides Instrument für Planeten und Deep Sky in der gehobenen Preisklasse

Explorer im Überblick

Mit 150mm Öffnung gehört das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo zu den leistungsfähigeren Teleskopen in seiner Preisklasse. Die Kombination aus Newton und GoTo deckt ein breites Beobachtungsspektrum ab.

Technische Daten: Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo
EigenschaftWert
NameSkywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo
HerstellerSkywatcher
Preis940 Euro bei astroshop.de
Verfügbar aufastroshop.de
BauartNewton
Öffnung150 mm
Brennweite1200 mm
Öffnungsverhältnisf/8
Grenzgröße12,7 mag
Auflösungsvermögen0,77 Bogensekunden
Lichtsammelvermögen460-fach höher als menschliches Auge
MontierungEQ3 Pro SynScan GoTo äquatorial
GoTo / TrackingJa
Max. sinnvolle Vergrößerung300x
Okularanschluss1,25 Zoll
Mitgelieferte Okulare25mm, 10mm
Sucher6x30
GewichtN/A

Lieferumfang

Im Karton liegt der optische Tubus, die Montierung, das Stativ und das mitgelieferte Zubehör. Was im Karton liegt, reicht für die erste Beobachtungsnacht.

Was fehlt und dazugekauft werden muss: Zusätzliche Okulare für höhere Vergrößerungen sind die erste Investition. Für fortgeschrittene Anwendungen kommen weitere Investitionen dazu. Die mitgelieferten Okulare reichen zum Einstieg, laden aber schnell zum Upgrade ein.

Die Anleitung setzt astronomische Grundkenntnisse voraus. Astroshop legt ein 80-seitiges Einsteiger-Handbuch bei, das den Einstieg erleichtert. Die Verpackung schützt die Optik solide für den Versand.

Verarbeitung und erster Eindruck

Beim Auspacken fällt die solide Verarbeitung auf. Der Tubus liegt gut in der Hand und wirkt wertig. Die Materialien sind für die Preisklasse angemessen. Die Verarbeitung erfüllt die Erwartungen an die Preisklasse.

Der Aufbau dauert etwa 10 bis 15 Minuten beim ersten Mal, danach unter 10 Minuten. Die parallaktische Aufstellung erfordert beim ersten Mal etwas Geduld. Das GoTo-Alignment braucht zusätzlich ein paar Minuten. Nach der ersten Eingewöhnung geht alles routiniert von der Hand.

Mein erster visueller Eindruck durch das Okular bestätigt: Die optische Qualität entspricht dem, was man in dieser Preisklasse erwarten darf. Die Sternabbildung ist sauber und fokussiert. Der Wow-Effekt beim ersten Saturn stellt sich zuverlässig ein.

Montierung und Stabilität

Die EQ3-Montierung ist eine solide Einsteigerplattform mit parallaktischer Aufstellung. Sie bietet Feinbewegungen in beiden Achsen und lässt sich optional mit Motoren nachrüsten. Das Zusammenspiel von Tubus und Montierung bestimmt in der Praxis mehr über dein Beobachtungserlebnis als die reine Optik allein.

Vibrationen nach dem Berühren des Fokussierknopfes klingen je nach Bodenbeschaffenheit und Windstärke unterschiedlich schnell ab. Bei ruhigen Bedingungen stabilisiert sich das Bild innerhalb weniger Sekunden. Bei Wind ab Stärke 3 wirst du bei hohen Vergrößerungen ein Zittern im Bild bemerken, das die Beobachtung an Planeten beeinträchtigt.

Für die meisten visuellen Beobachtungen liefert die Montierung eine stabile Grundlage. Erst bei hohen Vergrößerungen jenseits von 150x zeigen sich die Grenzen. Wer regelmäßig an diesem Limit beobachtet, profitiert von einer schwingungsdämpfenden Unterlage unter den Stativbeinen.

Optische Leistung: Was siehst du wirklich?

Mit 150mm Öffnung und f/8 liefert das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo eine überzeugende optische Leistung. Die Vergütung sorgt für helle, kontrastreiche Bilder. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Öffnung, Seeing und Okularqualität.

Mond und Planeten

Jupiter zeigt bei 150x zwei bis vier Wolkenbänder und den Großen Roten Fleck bei gutem Seeing. Saturn offenbart die Cassini-Teilung im Ringsystem als dunkle Linie. Mars zeigt in Oppositionsnähe als orangerote Scheibe die weiße Polkappe und dunkle Oberflächenregionen, verlangt aber mindestens 200x und ruhige Luft.

Am Mond zeigt das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo bei hohen Vergrößerungen Krater, Rillen und Gebirge in beeindruckendem Detail. Der Terminator, die Tag-Nacht-Grenze, ist bei jedem Teleskop der faszinierendste Anblick, weil dort die Schatten die Geländestruktur sichtbar machen.

Deep-Sky-Objekte

Der Orionnebel M42 zeigt bei 60x ausgedehnte Nebelstrukturen mit dem hellen Trapez-Sternhaufen im Zentrum. Kugelsternhaufen wie M13 löst du am Rand in Einzelsterne auf, der Kern bleibt neblig. Galaxien wie M81 und M82 erscheinen als ovale beziehungsweise längliche Aufhellungen. Planetarische Nebel wie M57 zeigen sich als kleines Kringel bei 150x.

Unter lichtverschmutztem Stadthimmel reduziert sich die Anzahl sichtbarer Objekte deutlich. Ein UHC-Filter verbessert den Kontrast an Emissionsnebeln und lohnt sich als Ergänzung. Dunkler Himmel bringt mehr als jedes Upgrade an Okularen oder Filtern.

Optische Schwächen

Newton-Teleskope zeigen bauartbedingt Koma an den Bildfeldrändern. Bei schnellen Öffnungsverhältnissen wie f/5 oder schneller fallen Sterne am Rand als kleine Schweifsternchen auf. In der Bildmitte bleibt die Abbildung scharf. Ein Komakorrektor schafft Abhilfe, ist aber für rein visuelle Beobachtung selten nötig.

Die Fangspiegelstreben erzeugen Beugungsstrahlen an hellen Sternen, die als vier feine Spikes sichtbar werden. Manche Beobachter empfinden das als störend, andere als ästhetisch. Die Obstruktion durch den Fangspiegel reduziert den Kontrast messbar, fällt in der Praxis aber nur an Planeten bei hohen Vergrößerungen auf.

Kollimation ist bei Newton-Teleskopen regelmäßig nötig, besonders nach dem Transport. Die Justage von Haupt- und Fangspiegel dauert mit einem Justierlaser nur wenige Minuten, gehört aber zum Alltag dazu.

Vergrößerungstabelle: Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo (1200mm Brennweite)
OkularVergrößerungGesichtsfeldGeeignet für
25mm (mitgeliefert/empfohlen)48x1.0°Übersicht, Deep-Sky-Objekte
10mm (empfohlen)120x0.4°Mond, Planeten, Kugelsternhaufen
6mm (empfohlen)200x0.2°Planetendetails, enge Doppelsterne
4mm (Maximum)300x0.2°Nur bei sehr gutem Seeing

Astrofotografie-Eignung

Smartphone-Fotografie durchs Okular gelingt mit dem Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo an hellen Objekten wie dem Mond. Ein einfacher Smartphone-Adapter am Okular reicht dafür aus. Die Ergebnisse sind beeindruckend für Einsteiger und lassen sich in sozialen Medien vorzeigen.

Für ernsthafte Astrofotografie mit Langzeitbelichtung ist dieses Setup allerdings nicht gedacht. Die Montierung liefert nicht die Nachführpräzision, die Deep-Sky-Fotografie verlangt. Das ist kein Nachteil, weil der visuelle Genuss am Okular der eigentliche Zweck dieses Teleskops ist. Wer Astrofotografie priorisiert, braucht ein anderes Setup.

Benutzerfreundlichkeit

Vom Aufbau bis zum ersten Objekt vergehen etwa 20 Minuten. Das GoTo-Alignment nimmt dir das Suchen ab und ist nach kurzer Eingewöhnung in wenigen Minuten erledigt. Die parallaktische Aufstellung braucht Einarbeitung.

Etwas Vorerfahrung oder Einarbeitung ist hilfreich. Der Handcontroller führt durch den Alignment-Prozess und ist logisch aufgebaut. Als Einsteiger empfehle ich, die ersten Abende am Mond zu verbringen, weil er hell genug ist, um Fokussierung und Bedienung in Ruhe zu üben.

Kollimation ist bei diesem Teleskoptyp regelmäßig nötig und gehört zur Routine. Mit einem Justierlaser dauert die Prozedur nur wenige Minuten. Die Alltagstauglichkeit ist gut: Für spontane Beobachtungen ist der Aufbau schnell genug.

Transport und Portabilität

Das Gesamtgewicht lässt sich das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo gut transportieren. Der kompakte Tubus passt problemlos in einen PKW-Kofferraum. Ein dedizierter Beobachtungsplatz mit kurzem Transportweg ist ideal.

Für Autofahrten zum Beobachtungsplatz ist das Teleskop gut geeignet. Das Zerlegen und Zusammenbauen geht ohne Werkzeug. Portabilität ist nicht die Stärke, dafür bekommst du Leistung.

Zubehör und Upgrade-Potenzial

Die mitgelieferten Okulare liefern einen ordentlichen Einstieg, aber bessere Okulare holen deutlich mehr aus der Optik heraus. Der 1,25 Zoll-Okularanschluss ist Standard und kompatibel mit dem gesamten Zubehörmarkt. Das Upgrade-Potenzial ist hoch: Bessere Okulare, Filter und Kameraadapter sind die sinnvollsten Investitionen.

Zubehör-Empfehlungen für das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo
ZubehörWarum sinnvollPreis (ca.)
6mm Goldline-OkularPlanetendetails bei 200x40 Euro
Mondfilter ND 0.9Blendfrei am Vollmond beobachten20 Euro
UHC-FilterMehr Kontrast an Emissionsnebeln50 Euro
KomakorrektorKorrigiert Koma am Bildfeldrand100 Euro

Langfristig wächst das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo mit deinen Ansprüchen mit. Selbst fortgeschrittene Beobachter finden hier genug Leistung für viele Jahre. Die wichtigste Empfehlung: Investiere zuerst in gute Okulare statt in elektronisches Zubehör.

Für wen ist das Explorer?

Das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo richtet sich an Einsteiger und Hobbyastronomen. Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, bekommt ein Instrument, das langfristig Freude macht.

Die Kaufberatung empfiehlt in der gehobenen Preisklasse verschiedene Konzepte. Wer maximale Öffnung pro Euro sucht, schaut sich Dobson-Teleskope an. Der GoTo-Aufpreis lohnt sich, wenn du Objekte schnell finden willst. Das Explorer gewinnt dort, wo Leistung und Ausstattung den Ausschlag geben.

Kauf es, wenn du ein leistungsfähiges Instrument für anspruchsvolle Beobachtungen suchst. Kauf es nicht, wenn du maximale Öffnung pro Euro brauchst und auf GoTo verzichten kannst.

Alternativen im Vergleich

In der Preisklasse des Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo gibt es einige naheliegende Alternativen, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.

Alternativen zum Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo
ModellÖffnungBauartPreisStärke
Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo150 mmNewton940 EuroTestkandidat
Omegon ProDob N 304/1500 DOB II mit Radiant304 mmNewton1.019 Euromehr Öffnung
Skywatcher N 150/750 Star Discovery P1 50i SynScan WiFi GoTo150 mmNewton715 Eurogünstiger
Skywatcher AC 120/600 StarTravel EQ3-2120 mmAchromatischer Refraktor689 Eurogünstiger

Das Omegon ProDob N 304/1500 DOB II mit Radiant kostet mehr, bringt aber 304mm Öffnung mit. Für den Aufpreis bekommst du sichtbar mehr Leistung.

Das Skywatcher N 150/750 Star Discovery P1 50i SynScan WiFi GoTo spart dir Geld bei 150mm Öffnung. Wenn dein Budget begrenzt ist, ist es eine solide Alternative.

Preis-Leistungs-Bewertung

Für 940 Euro bekommst du ein leistungsstarkes Instrument mit 150mm Öffnungund GoTo-Steuerung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. In dieser Preisklasse gibt es Alternativen mit mehr Öffnung, aber ohne GoTo.

3,7
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Günstiger bekommst du weniger Öffnung oder schlechtere Montierung. Für mehr Geld bekommst du größere Öffnung oder eine bessere Montierung. Das Explorer sitzt preislich im Sweet Spot seiner Klasse.

Stärken und Schwächen

Das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo überzeugt vor allem bei Optik und Bedienkomfort, zeigt aber auch klare Grenzen beim mitgelieferten Zubehör.

Stärken:

  • Solide 150mm Öffnung mit gutem Lichtsammelvermögen
  • GoTo-Steuerung findet Objekte automatisch und führt nach
  • Kompakte Bauweise für einfachen Transport und schnellen Aufbau

Schwächen:

  • Mitgelieferte Okulare sind Standardqualität und laden zum Upgrade ein
  • Für Astrofotografie nur eingeschränkt oder gar nicht geeignet

Mein Fazit zum Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo

Das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo ist ein ehrliches Teleskop, das seine Stärken klar ausspielt. Für 940 Euro bekommst du ein Instrument, das seinen Zweck erfüllt. Wer die Grenzen kennt, wird lange Freude daran haben.

Bei astroshop.de ansehen

Meine Empfehlung: Zugreifen, wenn newton mit 150mm Öffnung zu deinen Anforderungen passt. Ein Instrument, das seine Investition wert ist.

Häufige Fragen zum Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3 Pro SynScan GoTo

Die häufigsten Fragen, die ich zum Explorer bekomme, drehen sich um Eignung, Zubehör und Beobachtungsmöglichkeiten. Hier die Antworten.

Lohnt sich das Explorer für Einsteiger?

Das Explorer eignet sich für ambitionierte Einsteiger, die langfristig dabei bleiben wollen. Der höhere Preis lohnt sich, wenn du nicht nach wenigen Monaten aufrüsten willst. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase und lässt sich routiniert einsetzen. Mehr dazu findest du in meinen Abschnitten zur Benutzerfreundlichkeit und unter Für wen ist das Explorer?.

Was kann ich mit dem Explorer beobachten?

Mit 150mm Öffnung liefert das Explorer detaillierte Planetenansichten und zahlreiche Deep-Sky-Objekte. Jupiter zeigt Wolkenbänder und den Großen Roten Fleck bei gutem Seeing, Saturn die Cassini-Teilung. Deep-Sky-Objekte wie der Orionnebel zeigen Strukturdetails, Kugelsternhaufen werden aufgelöst. Die Details findest du in meinem Abschnitt zur optischen Leistung.

Welches Zubehör sollte ich zum Explorer dazukaufen?

Die mitgelieferten Okulare sind ein Startpunkt, werden aber schnell zum Flaschenhals. Ein 6mm Goldline-Okular für höhere Vergrößerungen an Planeten und ein Mondfilter ND 0.9 gegen Blendung am Vollmond sind die wichtigsten Ergänzungen. Wer tiefer einsteigen will, ergänzt ein 6mm Okular für die maximale sinnvolle Vergrößerung. Alle Empfehlungen mit Preisen findest du in meiner Zubehörtabelle.

Wo kann ich das Explorer am günstigsten kaufen?

Das Explorer kostet aktuell 940 Euro bei astroshop.de. Astroshop bietet Fachberatung, schnellen Versand und ein Einsteiger-Handbuch als Beilage. Die Preise für Teleskope schwanken zwischen den Fachhändlern erfahrungsgemäß wenig. Mehr zur Preiseinordnung findest du im Abschnitt zur Preis-Leistungs-Bewertung.

Wie genau ist das GoTo beim Explorer?

Nach einem sauberen Alignment landet das GoTo die meisten Objekte im Okulargesichtsfeld. Die Genauigkeit hängt von der Sorgfalt beim Alignment-Vorgang ab Bei sauberer Aufstellung und korrekter Eingabe von Standort und Uhrzeit arbeitet die Steuerung zuverlässig. Die Nachführung hält Objekte über mehrere Minuten im Blickfeld, was besonders bei höheren Vergrößerungen den Beobachtungskomfort deutlich steigert.

Ist das Explorer auch für Naturbeobachtung geeignet?

Mit einem passenden Zenitspiegel oder Amici-Prisma liefert das Teleskop ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild, das sich für Naturbeobachtung eignet. Vögel, Landschaften und weit entfernte Objekte lassen sich damit beobachten Beachte aber, dass ein Teleskop kein Ersatz für ein dediziertes Spektiv ist. Die Vergrößerung ist höher und das Gesichtsfeld enger als bei einem typischen Spektiv. Für gelegentliche Naturbeobachtung tagsüber funktioniert es aber gut.