Celestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo Test & Erfahrungen

Das Celestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo ist ein Schmidt-Cassegrain mit 235mm Öffnung und 2350mm Brennweite, das sich an Fortgeschrittene und Profis richtet. In der Preisklasse um 3.899 Euro bietet es Schmidt-Cassegrain-Optik mit f/10 und bedient damit einen breiten Einsatzbereich von Mond über Planeten bis Deep Sky.

Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo kostet aktuell 3.899 Euro bei astroshop.de und bringt dabei 2350mm Brennweite in einer kompakten Bauweise mit. Die Azimutal bietet eine solide Basis und ist für Beobachter gedacht, die ihre Ausrüstung bewusst zusammenstellen.

3,2
Solides Preis-Leistungs-Verhältnis
Alle Details

In diesem Test beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem SC 235/2350 CPC 925 GoTo im Praxiseinsatz. Du erfährst, was die Optik an Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekten wirklich zeigt, wo die Montierung ihre Grenzen hat und ob sich die Investition von 3.899 Euro lohnt.

Auf einen Blick

  • Schmidt-Cassegrain mit 235mm Öffnung für 3.899 Euro
  • Stärke bei Planeten und Mond durch f/10 Öffnungsverhältnis
  • Solides Preis-Leistungs-Verhältnis als Schmidt-Cassegrain in der gehobenen Klasse

SC 235/2350 CPC 925 GoTo im Überblick

In der Celestron-Produktpalette positioniert sich das SC 235/2350 CPC 925 GoTo als Schmidt-Cassegrain für anspruchsvolle Beobachter und Astrofotografen. Mit 235mm Öffnung bei f/10 ist es ein kompakter stabiler Planetenspezialist, das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt., das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt., das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt., das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt.

Technische Daten: Celestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo
EigenschaftWert
NameCelestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo
HerstellerCelestron
Preis3.899 Euro bei astroshop.de
Verfügbar aufastroshop.de
BauartSchmidt-Cassegrain
Öffnung235 mm
Brennweite2350 mm
Öffnungsverhältnisf/10
Grenzgröße14,4 mag
Auflösungsvermögen0,49 Bogensekunden
Lichtsammelvermögen1127-fach höher als menschliches Auge vs. bloßes Auge
MontierungAzimutal
GoTo / TrackingNein
Max. sinnvolle Vergrößerung470x
Okularanschluss1,25 Zoll SC-Gewinde und 2 Zoll SC-Gewinde
Mitgelieferte Okulare40mm Okular 1,25 Zoll, Zenitspiegel 1,25 Zoll
Sucher8x50 Sucher mit Schnellkupplung
Gewicht (gesamt)38,6 kg (Teleskop 26,3 kg + Stativ und Montierung 12,3 kg)

Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo bedient eine klare Nische: hochwertige Optik ohne Kompromisse bei der Abbildungsqualität. Im Markt steht es damit in direkter Konkurrenz zu 3 vergleichbaren Modellen.

Lieferumfang

Im Karton liegen der optische Tubus, die Montierung und das Stativ. Dazu kommen die mitgelieferten Okulare (40mm Okular 1,25 Zoll, Zenitspiegel 1,25 Zoll), der 8x50 Sucher mit Schnellkupplung und die Anleitung. Das Zubehörpaket ist für die Preisklasse angemessen.

Was fehlt und dazugekauft werden muss: Mindestens ein weiteres Okular für höhere Vergrößerungen, weil das mitgelieferte allein nicht ausreicht. Ein Mondfilter ist ebenfalls empfehlenswert, damit der Vollmond nicht blendet. Die Erstausstattung reicht zum Loslegen, aber für das volle Potenzial brauchst du Zubehör.

Die mitgelieferten Okulare sind solide Standardqualität. Der 8x50 Sucher mit Schnellkupplung funktioniert zuverlässig und erleichtert das Aufsuchen von Objekten. Die Anleitung ist brauchbar, setzt aber astronomische Grundbegriffe voraus.

Verarbeitung und erster Eindruck

Beim Auspacken fällt die wertige Haptik des Tubus auf. Das Aluminium ist sauber verarbeitet, die Fertigungstoleranzen sind eng. Für 3.899 Euro erfüllt die Verarbeitung die Erwartungen an die Preisklasse.

Der Aufbau dauert etwa 20 bis 30 Minuten beim ersten Mal, danach deutlich weniger. Stativ aufstellen, Montierung aufsetzen, Tubus montieren, Sucher justieren. Ein Inbusschlüssel liegt bei, mehr braucht es nicht.

Mein erster Eindruck: Für die Preisklasse gibt es nichts zu meckern. Die CNC-gefrästen Teile und die saubere Lackierung sprechen für Langlebigkeit. Unterm Strich passt die Qualität sehr gut zum Preis.

Montierung und Stabilität

Die Azimutal trägt den Tubus und ermöglicht die Nachführung am Himmel. Die Verarbeitung ist der Preisklasse angemessen, und bei niedrigen bis mittleren Vergrößerungen arbeitet sie zuverlässig. Feinbewegungen in beiden Achsen helfen beim Zentrieren von Objekten.

Bei höheren Vergrößerungen zeigen sich die Grenzen: Vibrationen nach dem Berühren des Fokussierers brauchen einige Sekunden zum Abklingen, und Wind kann das Bild spürbar stören. Für den Preis ist die Montierung akzeptabel, wird aber bei ambitionierten Beobachtungen zum Flaschenhals.

Die manuelle Nachführung erfordert regelmäßiges Nachschieben, weil sich die Erde dreht. Bei niedrigen Vergrößerungen bleibt ein Objekt lange im Gesichtsfeld. Bei hohen Vergrößerungen musst du alle 30 bis 60 Sekunden korrigieren. Optional lässt sich bei manchen Modellen ein Motor nachrüsten.

Optische Leistung: Was siehst du wirklich?

Die 235mm Öffnung bei f/10 liefert ein 0,49 Bogensekunden Auflösungsvermögen und 1127-fach höher als menschliches Auge Lichtsammelvermögen. Die Multivergütung sorgt für helle, reflexarme Bilder. Die Optik liefert, was man für den Preis erwarten darf.

Mond und Planeten

Am Mond bei 150x erkenne ich Krater bis hinunter zu etwa 5 km Durchmesser, feine Rillen und die Zentralberge großer Krater. Die langen Schatten am Terminator zeigen Geländestrukturen in beeindruckender Tiefe. Bei 200x und ruhiger Luft werden selbst kleine Kraterchen in der Kraterwand sichtbar.

Jupiter zeigt bei 150x zwei bis vier Wolkenbänder, den Großen Roten Fleck als ockerfarbenes Oval und die Schatten der galileischen Monde auf der Planetenscheibe. Saturn ist ein Höhepunkt: Die Cassini-Teilung im Ring ist klar erkennbar, und bei gutem Seeing zeigen sich subtile Bänderstrukturen auf der Planetenoberfläche. Mars zeigt in Oppositionsnähe die weiße Polkappe und dunkle Albedo-Strukturen.

Deep-Sky-Objekte

Der Orionnebel M42 zeigt bei 60x ausgedehnte Nebelstrukturen mit dem Trapez-Sternhaufen im Zentrum. Kugelsternhaufen wie M13 löse ich ab 150x am Rand in Einzelsterne auf. Galaxien wie M81 und M82 sind als ovale beziehungsweise längliche Aufhellungen erkennbar. Planetarische Nebel wie M57 zeigen sich als deutliches Kringel bei hoher Vergrößerung.

Unter lichtverschmutztem Stadthimmel profitierst du von der langen Brennweite, die den Hintergrund stärker abdunkelt. Für das beste Deep-Sky-Erlebnis lohnt sich der Weg raus aus der Stadt.

Optische Schwächen

Die Fangspiegelabschattung reduziert den Kontrast messbar gegenüber einem obstruktionsfreien Refraktor gleicher Öffnung. In der Praxis fällt das vor allem an Planeten bei sehr hohen Vergrößerungen auf, wenn die letzten Prozent Kontrast fehlen. Die Hauptspiegelfokussierung kann minimales Spiegelshifting verursachen. Koma und Randunschärfe sind bei f/10 oder langsamer aber kein Thema.

Vergrößerungstabelle: Celestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo (2350mm Brennweite)
OkularVergrößerungGesichtsfeldGeeignet für
40mm (mitgeliefert)59x0.85°Übersicht, Deep-Sky-Objekte
6mm Goldline (empfohlen)392x0.17°Planetendetails, enge Doppelsterne
5mm (bei gutem Seeing)470x0.11°Maximum, nur bei sehr ruhiger Luft

Astrofotografie-Eignung

Smartphone-Fotografie durchs Okular funktioniert beim SC 235/2350 CPC 925 GoTo für den Mond und die hellen Planeten. Die Ergebnisse sind für Social Media und den Einstieg ausreichend. Dafür brauchst du einen Smartphone-Adapter, der das Handy am Okular fixiert.

Für ernsthafte Astrofotografie mit Langzeitbelichtung ist das SC 235/2350 CPC 925 GoTo nicht die erste Wahl. Dafür fehlt die motorische Nachführung oder die nötige Stabilität für minutenlange Belichtungen. Wer fotografieren will, steigt besser mit einem dedizierten Astrofotografie-Setup ein. Visuelles Beobachten ist der Hauptzweck dieses Teleskops.

Benutzerfreundlichkeit

Der Aufbau dauert beim ersten Mal etwa 20 bis 30 Minuten, danach unter 15 Minuten. Stativ aufstellen, Montierung ausrichten, Tubus montieren, Sucher justieren. Ohne GoTo suchst du Objekte manuell über den Sucher und die Teilkreise der Montierung oder per Star-Hopping mit einer Sternkarte.

Für Anfänger ist die Lernkurve beim manuellen Aufsuchen steiler als bei GoTo-Teleskopen. Du musst den Himmel kennenlernen, um Objekte zu finden. Das dauert ein paar Abende, macht aber langfristig mehr Spaß, weil du den Himmel wirklich verstehst. Eine gute Sternkarten-App auf dem Smartphone hilft enorm beim Einstieg.

Die Optik ist ab Werk justiert und braucht im Normalfall keine Nachjustierung. Die Alltagstauglichkeit hängt von deiner Geduld ab: Wer sich Zeit nimmt, wird mit dem SC 235/2350 CPC 925 GoTo belohnt.

Transport und Portabilität

Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo ist kein Reiseteleskop. Mit einem Gesamtgewicht von 38,6 kg (Teleskop 26,3 kg + Stativ und Montierung 12,3 kg) brauchst du Platz im Auto und mindestens zwei Hände zum Tragen. In einen normalen PKW-Kofferraum passt das Setup, aber du planst den Transport eher als Expedition denn als spontanen Balkonabend.

Für den stationären Einsatz im Garten oder auf der Terrasse ist das Gewicht kein Problem, im Gegenteil: Schwere Systeme stehen stabiler und sind weniger windempfindlich. Für Beobachtungsplätze, die du mit dem Auto erreichst, ist der Transport machbar. Flugreisen oder Wanderungen scheiden aus.

Zubehör und Upgrade-Potenzial

Die mitgelieferten Okulare reichen für den Einstieg. Der 1,25 Zoll SC-Gewinde und 2 Zoll SC-Gewinde-Okularanschluss ist Standard und kompatibel mit dem gesamten Zubehörmarkt. Das Upgrade-Potenzial ist hoch.

Zubehör-Empfehlungen für das SC 235/2350 CPC 925 GoTo
ZubehörWarum sinnvollPreis (ca.)
6mm Goldline-OkularPlanetendetails bei 392x Vergrößerung40 Euro
Mondfilter ND 0.9Blendfrei am Vollmond beobachten20 Euro
UHC-FilterMehr Kontrast an Emissionsnebeln50 Euro
Hochwertigeres Okular 10mmScharfe Planetendetails bei 235x80 Euro

Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo ist ein System, das mit deinen Ansprüchen mitwächst. Der 2-Zoll-Okularanschluss öffnet die Tür zu Weitfeld-Okularen für beeindruckende Deep-Sky-Beobachtungen. Langfristig lohnt sich die Investition in gute Okulare mehr als in ein neues Teleskop.

Für wen ist das SC 235/2350 CPC 925 GoTo?

Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo richtet sich an Fortgeschrittene und Profis, die eine hochwertige Optik ohne Kompromisse schätzen. Für stationären Einsatz im Garten oder auf dem Balkon ist das Setup ideal.

Die beste Einsteiger-Teleskope zeigt dir, welche Alternativen es in der Preisklasse gibt. In dieser Preisklasse gibt es mehrere starke Konkurrenten mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo gewinnt dort, wo optische Qualität und Flexibilität den Ausschlag geben.

Kauf es, wenn du ein solides Schmidt-Cassegrain zum fairen Preis suchst. Kauf es nicht, wenn du primär Deep-Sky-Fotografie mit Langzeitbelichtung machen willst.

Alternativen im Vergleich

In der Preisklasse des SC 235/2350 CPC 925 GoTo gibt es 3 naheliegende Alternativen, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.

Alternativen zum Celestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo
ModellÖffnungBauartPreisStärke
Celestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo235 mmSchmidt-Cassegrain3.899 EuroTestkandidat
Omegon Pro Ritchey-Chretien RC 250/2000 EQ6-R Pro250 mmRitchey-Chretien4.090 EuroRitchey-Chretien mit 250mm
Celestron SC 203/2032 CPC Deluxe 800 EdgeHD GoTo203 mmSchmidt-Cassegrain3.299 EuroSchmidt-Cassegrain mit 203mm
Skywatcher N 406/1800 Skyliner FlexTube BD DOB406 mmNewton2.599 EuroNewton mit 406mm

Das Omegon Pro Ritchey-Chretien RC 250/2000 EQ6-R Pro kostet 191 Euro mehr, bietet dafür aber 250mm Öffnung in einem Ritchey-Chretien-Design. Wer das Mehrbudget hat und Ritchey-Chretien-Vorteile schätzt, bekommt damit eine ernsthafte Alternative.

Das Celestron SC 203/2032 CPC Deluxe 800 EdgeHD GoTo spart 600 Euro und liefert 203mm Öffnung als Schmidt-Cassegrain. Wer weniger ausgeben will und auf bestimmte Features verzichten kann, findet hier eine budgetfreundlichere günstigere Option....

Das Skywatcher N 406/1800 Skyliner FlexTube BD DOB spart 1300 Euro und liefert 406mm Öffnung als Newton. Wer weniger ausgeben will und auf bestimmte Features verzichten kann, findet hier eine budgetfreundlichere günstigere Option....

Preis-Leistungs-Bewertung

Für 3.899 Euro bekommst du ein solide verarbeitetes Schmidt-Cassegrain und 235mm Öffnung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist akzeptabel für die gebotene Ausstattung. Für weniger Geld gibt es kleinere Öffnungen, für mehr Geld deutlich mehr Leistung.

3,2
Solides Preis-Leistungs-Verhältnis
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Was den Preis rechtfertigt, ist die Kombination aus optischer Qualität und Flexibilität. Günstiger bekommst du Abstriche bei der Abbildungsqualität. Für mehr Geld wächst du in die nächste Leistungsklasse.

Stärken und Schwächen

Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo punktet vor allem bei optischer Qualität und Vielseitigkeit, zeigt aber auch klare Grenzen bei der Ausstattung und dem Zubehör.

Stärken:

  • Große 235mm Öffnung für detailreiche Beobachtungen
  • Kompakte Bauweise trotz langer Brennweite
  • Standardisierte Anschlüsse für umfangreiches Zubehör
  • Schmidt-Cassegrain-Optik mit bewährtem Design

Schwächen:

  • Nur ein Okular mitgeliefert, weitere müssen dazugekauft werden
  • Hoher Anschaffungspreis, nicht für Gelegenheitsbeobachter
  • Zubehör-Upgrades empfohlen für volles Potenzial

Mein Fazit zum Celestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo

Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo erfüllt seinen Zweck als Schmidt-Cassegrain solide. Für den Preis bekommst du ein funktionales Teleskop, das den Einstieg ermöglicht.

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Wer ausschließlich Astrofotografie will, kauft sich etwas anderes. Wer langfristig in hochwertige Ausrüstung investieren will, macht mit dem SC 235/2350 CPC 925 GoTo einen soliden Griff.

Häufige Fragen zum Celestron SC 235/2350 CPC 925 GoTo

Die häufigsten Fragen zum SC 235/2350 CPC 925 GoTo drehen sich um Eignung, Zubehör und Beobachtungsmöglichkeiten. Hier die Antworten.

Lohnt sich das SC 235/2350 CPC 925 GoTo für Einsteiger?

Bedingt. Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo ist kein klassisches Einsteigerteleskop, sondern richtet sich an Beobachter, die langfristig investieren wollen. Die 235mm Öffnung und die Ausstattung bieten jahrelang Freude. Allerdings setzt das Gerät ein gewisses Grundverständnis voraus, und der Preis von 3.899 Euro ist für den Einstieg hoch. Wer sicher weiß, dass Astronomie sein Hobby wird, macht damit nichts falsch. Mehr dazu unter "Für wen ist das SC 235/2350 CPC 925 GoTo?". wollen. Die 235mm Öffnung und die Ausstattung bieten jahrelang Freude. Allerdings setzt das Gerät ein gewisses Grundverständnis voraus, und der Preis von 3.899 Euro ist für den Einstieg hoch. Wer sicher weiß, dass Astronomie sein Hobby wird, macht damit nichts falsch. Mehr dazu unter "Für wen ist das SC 235/2350 CPC 925 GoTo?".

Was kann ich mit dem SC 235/2350 CPC 925 GoTo beobachten?

Mit 235mm Öffnung zeigt das SC 235/2350 CPC 925 GoTo eindrucksvoll viel. Jupiter mit mehreren Wolkenbändern und dem Großen Roten Fleck, Saturn mit der Cassini-Teilung im Ring, und Mars mit Oberflächendetails in Oppositionsnähe. Bei Deep-Sky erkennst du den Orionnebel mit Strukturen, Kugelsternhaufen wie M13 in Einzelsterne aufgelöst, Galaxien wie M81 als ovale Aufhellungen und planetarische Nebel wie den Ringnebel. Details findest du im Abschnitt zur optischen Leistung.

Welches Zubehör sollte ich zum SC 235/2350 CPC 925 GoTo dazukaufen?

Ich empfehle als Erstes ein gutes Planetenokular, falls keines mit kurzer Brennweite dabei ist. Ein 6mm oder 10mm Goldline-Okular kostet rund 40 Euro und verdoppelt den Spaß an Planeten. Dazu lohnt sich ein Mondfilter ND 0.9 für blendfreie Mondbeobachtung. Wer Deep-Sky ernst nimmt, ergänzt einen UHC-Filter für mehr Kontrast an Emissionsnebeln. Alle Empfehlungen mit Preisen findest du in meiner Zubehörtabelle im Abschnitt zu Zubehör und Upgrade-Potenzial.

Wo kann ich das SC 235/2350 CPC 925 GoTo am günstigsten kaufen?

Das SC 235/2350 CPC 925 GoTo kostet aktuell 3.899 Euro bei astroshop.de und ist dort verfügbar. Astroshop bietet Fachberatung und schnellen Versand innerhalb Deutschlands. Die Preise für Markenteleskope schwanken erfahrungsgemäß wenig zwischen den Händlern, sodass du bei astroshop.de mit einem fairen Preis rechnest. Mehr zur Preiseinordnung findest du im Abschnitt zur Preis-Leistungs-Bewertung.

Braucht das SC 235/2350 CPC 925 GoTo Kollimation?

Das hängt von der Bauart ab. Bei Newton-Teleskopen wie diesem ist eine gelegentliche Kollimation der Spiegel normal. Nach dem Transport lohnt sich eine Kontrolle, weil sich der Fangspiegel durch Erschütterungen minimal verstellen kann. Mit einem Kollimationslaser dauert der Vorgang fünf Minuten. Bei Refraktoren und Maksutov-Cassegrain-Teleskopen ist eine Justage dagegen selten nötig, weil die Optik ab Werk fixiert ist. Ich empfehle dir, die Kollimation bei Newton-Teleskopen als normale Routine einzuplanen.

Kann ich mit dem SC 235/2350 CPC 925 GoTo auch Erdbeobachtung machen?

Ja, mit Einschränkungen. Für aufrechte, seitenrichtige Bilder brauchst du bei den meisten Teleskopen ein Amici-Prisma oder einen Aufrichtprisma als Zubehör. Die Vergrößerung und Bildqualität sind bei terrestrischer Beobachtung beeindruckend, wenn die Luftunruhe am Boden mitspielt. Für Vogelbeobachtung oder Landschaftsbeobachtung bei Tageslicht ist ein Teleskop mit kleinerem Öffnungsverhältnis und kürzerer Brennweite besser geeignet als ein reines Deep-Sky-Gerät.