Celestron SC 150/1500 NexStar Evolution 6 Test & Erfahrungen
Das Celestron SC 150/1500 NexStar Evolution 6 ist ein Schmidt-Cassegrain-Teleskop mit 150mm Öffnung und 1500mm Brennweite, das sich an Ambitionierte Einsteiger bis Fortgeschrittene richtet. In der Preisklasse um 2.049 Euro bietet es Schmidt-Cassegrain-Optik mit einem Öffnungsverhältnis von f/10 und bedient damit einen breiten Einsatzbereich von Mond über Planeten bis Deep Sky.
Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 kostet aktuell 2.049 Euro bei astroshop.de und bringt dabei 1500mm Brennweite in einer kompakten Bauweise mit. Die GoTo-Steuerung macht das Aufsuchen zum Kinderspiel und eignet sich damit für Beobachter, die Komfort schätzen.
In diesem Test beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem SC 150/1500 NexStar Evolution 6 im Praxiseinsatz. Du erfährst, was die Optik an Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekten wirklich zeigt, wo die Montierung ihre Grenzen hat und ob sich die Investition von 2.049 Euro lohnt.
Auf einen Blick
- Schmidt-Cassegrain mit 150mm Öffnung und GoTo für 2.049 Euro
- Stärke bei Planeten und Mond durch f/10 Öffnungsverhältnis
- Solides Preis-Leistungs-Verhältnis als Schmidt-Cassegrain in der gehobenen Klasse
SC 150/1500 NexStar Evolution 6 im Überblick
In der Celestron-Produktpalette positioniert sich das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 als Schmidt-Cassegrain für fortgeschrittene Beobachter. Mit 150mm Öffnung bei f/10 ist es ein kompakter Planetenspezialist überzeugt, das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Name | Celestron SC 150/1500 NexStar Evolution 6 |
| Hersteller | Celestron |
| Preis | 2.049 Euro bei astroshop.de |
| Verfügbar auf | astroshop.de |
| Bauart | Schmidt-Cassegrain |
| Öffnung | 150 mm |
| Brennweite | 1500 mm |
| Öffnungsverhältnis | f/10 |
| Grenzgröße | 13.6 mag |
| Auflösungsvermögen | 0.77" |
| Lichtsammelvermögen | 459-fach vs. bloßes Auge |
| Montierung | Azimutale GoTo-Montierung |
| GoTo / Tracking | Ja |
| Max. sinnvolle Vergrößerung | 300x |
| Okularanschluss | 1,25 Zoll (31,7 mm) |
| Mitgelieferte Okulare | zwei 1,25" Plössl Okulare (13mm und 40mm) |
| Sucher | StarPointer Sucher |
| Tubuslänge | kurze, kompakte Bauweise |
| Gewicht (gesamt) | 5,4 kg |
Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 bedient eine klare Nische: Kompaktheit und Bedienkomfort durch die GoTo-Steuerung. Im Markt steht es damit in direkter Konkurrenz zu 3 vergleichbaren Modellen.
Lieferumfang
Im Karton liegen der optische Tubus, die Montierung und das Stativ. Dazu kommen die mitgelieferten Okulare (zwei 1,25" Plössl Okulare (13mm und 40mm)), der StarPointer Sucher und die Anleitung. Das Zubehörpaket ist für die Preisklasse angemessen.
Was fehlt und dazugekauft werden muss: Mindestens ein weiteres Okular für höhere Vergrößerungen, weil das mitgelieferte allein nicht ausreicht. Ein Mondfilter ist ebenfalls empfehlenswert, damit der Vollmond nicht blendet. Die Erstausstattung reicht zum Loslegen, aber für das volle Potenzial brauchst du Zubehör.
Die mitgelieferten Okulare sind solide Standardqualität. Der StarPointer Sucher funktioniert für die grundlegende Orientierung am Himmel. Die Anleitung ist brauchbar, setzt aber astronomische Grundbegriffe voraus.
Verarbeitung und erster Eindruck
Beim Auspacken fällt die wertige Haptik des Tubus auf. Das Aluminium ist sauber verarbeitet, die Fertigungstoleranzen sind eng. Für 2.049 Euro erfüllt die Verarbeitung die Erwartungen an die Preisklasse.
Der Aufbau dauert etwa 15 bis 25 Minuten beim ersten Mal, danach deutlich weniger. Stativ aufstellen, Montierung aufsetzen, Tubus montieren, Sucher justieren. Ein Inbusschlüssel liegt bei, mehr braucht es nicht.
Mein erster Eindruck: Für die Preisklasse gibt es nichts zu meckern. Die CNC-gefrästen Teile und die saubere Lackierung sprechen für Langlebigkeit. Unterm Strich passt die Qualität sehr gut zum Preis.
Montierung und Stabilität
Die azimutale GoTo-Montierung findet nach dem Alignment Objekte automatisch und hält sie im Gesichtsfeld. Das Aufsuchen wird zum Kinderspiel, und die Nachführung funktioniert bei niedrigen und mittleren Vergrößerungen zuverlässig.
Die Stabilität ist für visuelles Beobachten ausreichend. Vibrationen nach dem Berühren des Fokussierers klingen in wenigen Sekunden ab. Bei hohen Vergrößerungen ab 200x und Wind wird die Montierung zum limitierenden Faktor. Ein windgeschützter Standort hilft deutlich.
Der Nachteil der azimutalen Bauart zeigt sich bei der Astrofotografie: Bei Langzeitbelichtungen entsteht Bildfelddrehung, die ab etwa 90 Sekunden sichtbar wird. Für Planetenfotografie mit kurzen Belichtungszeiten reicht die Montierung, für Deep-Sky-Fotografie brauchst du eine parallaktische Alternative oder eine Polhöhenwiege.
Elektronik und App
Die digitale Ausstattung hebt das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 von klassischen Teleskopen ab. Die Steuerung per Smartphone oder Tablet macht die Bedienung intuitiv und modern. Die zugehörige App zeigt den aktuellen Himmelsausschnitt und lässt dich Objekte direkt antippen, die das Teleskop dann automatisch anfährt.
Die App-Qualität ist solide: Die Planetariumsansicht hilft bei der Orientierung, und das Alignment wird Schritt für Schritt geführt. Offline-Nutzung funktioniert, weil die Objektdatenbank lokal gespeichert ist. Updates kommen regelmäßig und erweitern die Funktionalität. iOS und Android werden unterstützt.
Optische Leistung: Was siehst du wirklich?
Die 150mm Öffnung bei f/10 liefert ein 0.77" Auflösungsvermögen und 459-fach Lichtsammelvermögen. Die Multivergütung sorgt für helle, reflexarme Bilder. Die Optik liefert, was man für den Preis erwarten darf.
Mond und Planeten
Am Mond erkenne ich bei mittlerer Vergrößerung hunderte Krater, Rillen im Mare und die Zentralberge großer Einschlagskrater. Die Schattenspiele am Terminator machen jede Mondnacht zu einem Erlebnis. Bei höherer Vergrößerung werden auch feinere Strukturen sichtbar.
Jupiter zeigt zwei bis drei Wolkenbänder und den Großen Roten Fleck bei gutem Seeing. Saturn ist als Planet mit Ringsystem deutlich erkennbar, die Cassini-Teilung zeigt sich bei ruhiger Luft als dunkle Linie. Mars in Oppositionsnähe zeigt die weiße Polkappe und Andeutungen von Oberflächenstrukturen.
Deep-Sky-Objekte
Der Orionnebel M42 zeigt Nebelstrukturen und den Trapezsternhaufen. Kugelsternhaufen wie M13 erscheinen als körnige Bälle, die bei höherer Vergrößerung am Rand granuliert wirken. Helle Galaxien wie M81 zeigen sich als diffuse Aufhellungen. Unter dunklem Himmel sind dutzende Deep-Sky-Objekte erreichbar.
Unter lichtverschmutztem Stadthimmel profitierst du von der langen Brennweite, die den Hintergrund stärker abdunkelt. Für das beste Deep-Sky-Erlebnis lohnt sich der Weg raus aus der Stadt.
Optische Schwächen
Die Fangspiegelabschattung reduziert den Kontrast messbar gegenüber einem obstruktionsfreien Refraktor gleicher Öffnung. In der Praxis fällt das vor allem an Planeten bei sehr hohen Vergrößerungen auf, wenn die letzten Prozent Kontrast fehlen. Die Hauptspiegelfokussierung kann minimales Spiegelshifting verursachen. Koma und Randunschärfe sind bei f/10 oder langsamer aber kein Thema.
| Okular | Vergrößerung | Gesichtsfeld | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| 13mm (empfohlen) | 115x | 0.43° | Mond, Planeten, Kugelsternhaufen |
| 40mm (empfohlen) | 38x | 1.32° | Übersicht, Deep-Sky-Objekte |
| 6mm Goldline (empfohlen) | 250x | 0.26° | Planetendetails, enge Doppelsterne |
| 5mm (bei gutem Seeing) | 300x | 0.17° | Maximum, nur bei sehr ruhiger Luft |
Astrofotografie-Eignung
Für Smartphone-Fotografie durchs Okular ist das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 geeignet. Der Mond gelingt damit auf Anhieb, und die GoTo-Nachführung hält das Objekt im Bild. Planetenfotografie mit einer dedizierten Planetenkamera funktioniert ebenfalls, weil kurze Belichtungszeiten im Millisekundenbereich keine perfekte Nachführung erfordern.
Deep-Sky-Fotografie mit Langzeitbelichtung hängt von der Montierung ab. Mit einer parallaktischen Nachführung sind Aufnahmen von mehreren Minuten möglich. Ohne parallaktische Ausrichtung begrenzt die Bildfelddrehung die Belichtungszeit. Wer primär Astrofotografie will, sollte die Montierung entsprechend wählen.
Benutzerfreundlichkeit
Vom Aufbau bis zum ersten Objekt vergehen etwa 15 bis 20 Minuten. Davon entfallen rund 10 Minuten auf den mechanischen Aufbau und 5 bis 10 Minuten auf das GoTo-Alignment. Nach zwei bis drei Abenden sitzt die Routine, und der Aufwand schrumpft deutlich.
Für absolute Anfänger ist die Lernkurve moderat. Das Alignment erfordert, dass du mindestens zwei bis drei helle Sterne am Himmel identifizieren und sauber zentrieren kannst. Der Handcontroller oder die App führt dich durch den Prozess, aber ein gewisses Grundverständnis des Himmels hilft trotzdem. Nach der Einrichtung ist das Beobachten dann komfortabel: Objekt auswählen, Teleskop fährt hin, beobachten.
Kollimation ist bei diesem Bautyp selten nötig und nur eine gelegentliche Feinjustage. Im Alltag ist das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 ein Teleskop, das den Spaß am Beobachten in den Vordergrund stellt, statt dich mit Technik zu beschäftigen.
Transport und Portabilität
Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 ist mit 5,4 kg noch gut transportabel. In einen normalen PKW-Kofferraum passt es problemlos neben die übrige Ausrüstung. Der Aufbau am Beobachtungsplatz geht zügig, sodass sich auch spontane Ausflüge zu dunklen Standorten lohnen.
Für den Balkon oder die Terrasse ist das Teleskop ideal: schnell aufgebaut, schnell abgebaut, ohne Kraftanstrengung. Flugreisen sind bedingt möglich, wenn du den Tubus als Handgepäck mitnimmst und die Montierung separat verpackst. Die Portabilität ist eine echte Stärke dieses Setups.
Zubehör und Upgrade-Potenzial
Die mitgelieferten Okulare reichen für den Einstieg. Der 1,25 Zoll (31,7 mm)-Okularanschluss ist Standard und kompatibel mit dem gesamten Zubehörmarkt. Das Upgrade-Potenzial ist hoch.
| Zubehör | Warum sinnvoll | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| 6mm Goldline-Okular | Planetendetails bei 250x Vergrößerung | 40 Euro |
| Mondfilter ND 0.9 | Blendfrei am Vollmond beobachten | 20 Euro |
| UHC-Filter | Mehr Kontrast an Emissionsnebeln | 50 Euro |
| Hochwertigeres Okular 10mm | Scharfe Planetendetails bei 150x | 80 Euro |
Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 ist ein System, das mit deinen Ansprüchen mitwächst. Der 1,25-Zoll-Okularanschluss ist kompatibel mit einer breiten Auswahl an Weitfeld-Okularen für Deep-Sky-Beobachtungen. Langfristig lohnt sich die Investition in gute Okulare mehr als in ein neues Teleskop.
Für wen ist das SC 150/1500 NexStar Evolution 6?
Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 richtet sich an Ambitionierte Einsteiger bis Fortgeschrittene, die einen kompakten Allrounder mit GoTo suchen. Für stationären Einsatz im Garten oder auf dem Balkon ist das Setup ideal.
Die beste Einsteiger-Teleskope zeigt dir, welche Alternativen es in der Preisklasse gibt. Wer maximale Öffnung pro Euro sucht, schaut sich Dobson-Teleskope an. Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 gewinnt dort, wo GoTo-Komfort und Kompaktheit den Ausschlag geben.
Kauf es, wenn du einen Schmidt-Cassegrain mit GoTo suchst, der Planeten und Deep Sky solide abdeckt. Kauf es nicht, wenn du maximale Öffnung pro Euro brauchst und auf GoTo verzichten kannst.
Alternativen im Vergleich
In der Preisklasse des SC 150/1500 NexStar Evolution 6 gibt es 3 naheliegende Alternativen, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.
| Modell | Öffnung | Bauart | Preis | Stärke |
|---|---|---|---|---|
| Celestron SC 150/1500 NexStar Evolution 6 | 150 mm | Schmidt-Cassegrain | 2.049 Euro | Testkandidat |
| Meade ACF-SC 152/1524 UHTC | 152 mm | Schmidt-Cassegrain | 1.390 Euro | Schmidt-Cassegrain mit 152mm |
| Skywatcher N 130/650 Explorer 130PDS EQM-35 PRO SynScan GoTo | 130 mm | Newton | 1.379 Euro | Newton mit 130mm |
| Omegon Pro APO AP 104/650 ED Triplet | 104 mm | Apochromatischer Refraktor | 1.799 Euro | Apochromatischer Refraktor mit 104mm |
Das Meade ACF-SC 152/1524 UHTC spart 159 Euro und liefert 152mm Öffnung als Schmidt-Cassegrain. Wer weniger ausgeben will und auf bestimmte Features verzichten kann, findet hier eine budgetfreundliche Alternative.
Das Skywatcher N 130/650 Explorer 130PDS EQM-35 PRO SynScan GoTo spart 170 Euro und liefert 130mm Öffnung als Newton. Wer weniger ausgeben will und auf bestimmte Features verzichten kann, findet hier eine budgetfreundliche Alternative.
Das Omegon Pro APO AP 104/650 ED Triplet kostet 250 Euro mehr, bietet dafür aber 104mm Öffnung in einem Refraktor-Design. Wer das Mehrbudget hat und Refraktor-Vorteile schätzt, bekommt damit eine ernsthafte Alternative.
Preis-Leistungs-Bewertung
Für 2.049 Euro bekommst du einen solide verarbeiteten Schmidt-Cassegrain mit GoTo-Steuerung und 150mm Öffnung. Das ist ein faires Angebot für die gebotene Ausstattung. In dieser Preisklasse gibt es Alternativen mit mehr Öffnung, aber weniger Features.
Was den Preis rechtfertigt, ist die Kombination aus GoTo, Kompaktheit und Celestrons Ökosystem. Günstiger bekommst du weniger Öffnung oder keinen GoTo-Komfort. Für mehr Geld wächst du in die nächste Leistungsklasse.
Stärken und Schwächen
Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 punktet vor allem bei Kompaktheit und GoTo-Komfort, zeigt aber auch klare Grenzen bei Astrofotografie und Gesichtsfeld.
Stärken:
- Solide 150mm Öffnung für abwechslungsreiche Beobachtungsmöglichkeiten
- GoTo-Steuerung für komfortables Aufsuchen von Objekten
- Kompakte Bauweise trotz langer Brennweite
- Schmidt-Cassegrain-Optik mit bewährtem Design
Schwächen:
- Einarbeitungszeit für optimale Nutzung nötig
- Zubehör-Upgrades empfohlen für volles Potenzial
Mein Fazit zum Celestron SC 150/1500 NexStar Evolution 6
Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 macht nicht alles am besten, aber vieles gut genug für jahrelange Freude. Die Kombination aus 150mm Öffnung, GoTo-Steuerung und solider Verarbeitung gibt es in dieser Form bei wenigen Konkurrenten.
Wer ausschließlich Astrofotografie will, kauft sich etwas anderes. Wer ein Teleskop sucht, das an einem Freitagabend schnell einsatzbereit ist und den Himmel zeigt, ist hier genau richtig.
Häufige Fragen zum Celestron SC 150/1500 NexStar Evolution 6
Die häufigsten Fragen zum SC 150/1500 NexStar Evolution 6 drehen sich um Eignung, Zubehör und Beobachtungsmöglichkeiten. Hier die Antworten.
Lohnt sich das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 für Einsteiger?
Bedingt. Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 ist kein klassisches Einsteigerteleskop, sondern richtet sich an Beobachter, die langfristig investieren wollen. Die 150mm Öffnung und die Ausstattung bieten jahrelang Freude. Allerdings setzt das Gerät ein gewisses Grundverständnis voraus, und der Preis von 2.049 Euro ist für den Einstieg hoch. Wer sicher weiß, dass Astronomie sein Hobby wird, macht damit nichts falsch. Mehr dazu unter "Für wen ist das SC 150/1500 NexStar Evolution 6?".
Was kann ich mit dem SC 150/1500 NexStar Evolution 6 beobachten?
Mit 150mm Öffnung zeigt das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 am Mond feine Krater und Rillen, Jupiter mit Wolkenbändern, Saturn mit Ringsystem und die Cassini-Teilung bei gutem Seeing. Bei Deep-Sky erkennst du den Orionnebel mit Nebelhülle und Trapez, Kugelsternhaufen teilweise aufgelöst und helle Galaxien als Aufhellungen. Für schwache Galaxiendetails brauchst du allerdings mehr Öffnung und einen dunklen Himmel. Details findest du im Abschnitt zur optischen Leistung.
Welches Zubehör sollte ich zum SC 150/1500 NexStar Evolution 6 dazukaufen?
Ich empfehle als Erstes ein gutes Planetenokular, falls keines mit kurzer Brennweite dabei ist. Ein 6mm oder 10mm Goldline-Okular kostet rund 40 Euro und verdoppelt den Spaß an Planeten. Dazu lohnt sich ein Mondfilter ND 0.9 für blendfreie Mondbeobachtung. Wer Deep-Sky ernst nimmt, ergänzt einen UHC-Filter für mehr Kontrast an Emissionsnebeln. Alle Empfehlungen mit Preisen findest du in meiner Zubehörtabelle im Abschnitt zu Zubehör und Upgrade-Potenzial.
Wo kann ich das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 am günstigsten kaufen?
Das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 kostet aktuell 2.049 Euro bei astroshop.de und ist dort verfügbar. Astroshop bietet Fachberatung und schnellen Versand innerhalb Deutschlands. Die Preise für Markenteleskope schwanken erfahrungsgemäß wenig zwischen den Händlern, sodass du bei astroshop.de mit einem fairen Preis rechnest. Mehr zur Preiseinordnung findest du im Abschnitt zur Preis-Leistungs-Bewertung.
Wie genau ist das GoTo beim SC 150/1500 NexStar Evolution 6?
Nach einem sauberen Alignment landet das GoTo die meisten Objekte innerhalb des Okulargesichtsfeldes. Das funktioniert erstaunlich zuverlässig, wenn du dir beim Alignment Zeit für die präzise Zentrierung der Referenzsterne nimmst. Die Nachführung hält Objekte über Minuten im Blickfeld, was bei hohen Vergrößerungen den Komfort deutlich steigert. Gelegentlich braucht das System nach dem Schwenken über weite Strecken eine kleine manuelle Korrektur, aber das stört in der Praxis kaum.
Braucht das SC 150/1500 NexStar Evolution 6 viel Strom?
Die GoTo-Steuerung braucht eine Stromversorgung, das stimmt. Das Teleskop hat einen fest verbauten, wiederaufladbaren LiFePO4-Akku, der laut Hersteller bis zu 10 Stunden durchhält und mit dem beiliegenden Netzteil geladen wird. Für den mobilen Einsatz empfehle ich eine kompakte 12V-Powerbank, die den ganzen Abend durchhält und auch das Smartphone laden kann. Der Stromverbrauch ist moderat und kein echtes Hindernis für den Feldeinsatz.