Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 Test & Erfahrungen

Das Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 ist ein Newton mit 150mm Öffnung auf einer EQ3-2 äquatorial, das sich gezielt an Einsteiger richtet. Für 495 Euro bekommst du ein komplettes, sofort einsatzbereites Teleskop-Set, das ohne Vorkenntnisse in der Astronomie funktioniert.

Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 kostet aktuell 495 Euro bei astroshop.de und bringt als Kernstärke die 150mm Öffnung auf einer soliden EQ3-2-Montierung. Damit bekommst du ein System, das für seinen Preis viel optische Leistung bietet.

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Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Alle Details

In diesem Test beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 im praktischen Einsatz. Du erfährst, was die Optik an Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekten wirklich zeigt, wie die Montierung sich schlägt und ob sich die Investition von 495 Euro für dich lohnt.

Auf einen Blick

  • Newton mit 150mm Öffnung in der gehobenen Einsteiger-Klasse
  • Manuelle äquatoriale Montierung EQ3-2, solide für die Preisklasse
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger

N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 im Überblick

In Skywatchers Sortiment besetzt das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 eine interessante Position in der gehobenen Einsteiger-Klasse. Mit 150mm Öffnung bei einem Öffnungsverhältnis von f/8 ist es ein visuell vielseitiger Allrounder, das an Planeten seine Stärke ausspielt.

Technische Daten: Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2
EigenschaftWert
NameSkywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2
HerstellerSkywatcher
Preis495 Euro bei astroshop.de
Verfügbar aufastroshop.de
BauartNewton
Öffnung150 mm
Brennweite1200 mm
Öffnungsverhältnisf/8
Grenzgröße12,7 mag
Auflösungsvermögen0,77 Bogensekunden
Lichtsammelvermögen460-fach höher als menschliches Auge
MontierungEQ3-2 äquatorial
GoTo / TrackingNein (optional nachrüstbar)
Max. sinnvolle Vergrößerung300x
Mitgelieferte Okulare10 mm & 25 mm
Sucher6x30
Tubuslänge1133 mm (1147 mm mit Justierschrauben)
Gewicht6,4 kg

Lieferumfang

Im Karton liegen der optische Tubus, die EQ3-2 äquatorial, Okulare (10 mm & 25 mm), 6x30, und die Anleitung.

Was fehlt: Ein zweites kurzbrennweitiges Okular für Planeten wäre wünschenswert. Für die volle Leistung des Teleskops brauchst du zusätzliche Okulare.

Die mitgelieferten Okulare sind solide Standardqualität, brauchbar für den Einstieg, aber kein Highlight. Der 6x30 funktioniert zuverlässig für das Auffinden von Objekten. Die Anleitung ist brauchbar und erklärt die wichtigsten Schritte.

Verarbeitung und erster Eindruck

Beim Auspacken fällt der solide verarbeitete Tubus auf. Das Metall ist sauber lackiert, nichts wackelt oder klappert. Für den Preis bekommst du eine ordentliche Verarbeitung.

Der Aufbau dauert etwa 10 bis 15 Minuten beim ersten Mal, danach unter 10 Minuten. Stativ aufstellen, Montierung aufsetzen, Tubus einhängen, Sucher montieren. Der Betrieb ist auch für Anfänger ohne Werkzeug möglich.

Mein erster Eindruck: Für die Preisklasse um 495 Euro liefert Skywatcher solide Qualität ab. Keine Überraschungen, aber auch keine Enttäuschungen.

Montierung und Stabilität

Die EQ3-2 äquatorial trägt den Tubus angemessen für die Preisklasse. Vibrationen nach dem Berühren des Fokussierknopfes klingen innerhalb von zwei bis vier Sekunden ab. Bei Wind ab Stärke 3 zeigt sich, ob die Montierung noch ruhig steht.

Die manuelle Feinbewegung in beiden Achsen erlaubt ein ruhiges Nachführen. Bei hohen Vergrößerungen ist konsequentes manuelles Nachführen nötig, was mit etwas Übung gut gelingt.

Die parallaktische Montierung ermöglicht mit passender Polhöheneinstellung auch Langzeitbelichtungen für die Astrofotografie. Für die Preisklasse ist die Stabilität akzeptabel.

Optische Leistung: Was siehst du wirklich?

Die Optik sorgt für solide Bilder. Mit 150mm Öffnung und 0,77 Bogensekunden Auflösungsvermögen liefert das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 mehr Detailreichtum als die meisten Einsteiger erwarten.

Mond und Planeten

Der Mond zeigt bei mittlerer Vergrößerung hunderte Krater, Gebirgszüge und die dunklen Mare. Am Terminator erkennst du feine Details wie Kraterwände und Zentralberge. Die Oberflächenstrukturen wirken dreidimensional und faszinierend.

Jupiter zeigt bei guten Bedingungen zwei Wolkenbänder und seine vier großen Monde. Saturn ist als Planet mit deutlichem Ring erkennbar, die Cassini-Teilung bleibt bei ruhiger Luft gerade so sichtbar. Mars zeigt bei Oppositionsnähe eine kleine Scheibe mit angedeuteten dunklen Strukturen.

Deep-Sky-Objekte

Der Orionnebel M42 zeigt sich als ausgedehnte neblige Aufhellung mit dem Trapez-Sternhaufen im Zentrum. Kugelsternhaufen wie M13 sind als körnige Lichtflecken sichtbar, Einzelsterne löst du am Rand bei höherer Vergrößerung auf. Die Andromedagalaxie M31 erscheint als langgezogener Nebel.

Offene Sternhaufen wie die Plejaden oder der Doppelhaufen h/chi Persei sind eindrucksvolle Objekte. Unter dunklem Himmel erreichst du mit dem N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 deutlich mehr als aus der Stadt, wo Lichtverschmutzung die schwächeren Objekte schluckt.

Optische Schwächen

Newton-Teleskope zeigen bauartbedingt Koma an den Bildfeldrändern, die bei diesem Öffnungsverhältnis moderat ausfällt. In der Bildmitte ist die Abbildung scharf, die Sterne am Rand werden zu kleinen Kometen. Ein Komakorrektor behebt das Problem für die Fotografie.

Die Fangspiegelabschattung reduziert den Kontrast gegenüber einem obstruktionsfreien Refraktor gleicher Öffnung. In der Praxis merkst du das vor allem an Planeten bei hohen Vergrößerungen, wenn die letzten Prozent Kontrast fehlen. Spikes durch die Fangspiegelstreben sind rein kosmetisch.

Vergrößerungstabelle: Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 (1200mm Brennweite)
OkularVergrößerungGesichtsfeldGeeignet für
25mm (empfohlen)48x1.0°Übersicht, Deep-Sky-Objekte
10mm (empfohlen)120x0.4°Mond, Planeten, Kugelsternhaufen
6mm Goldline (empfohlen)200x0.2°Planetendetails, enge Doppelsterne
4mm (bei gutem Seeing)300x0.2°Maximum, nur bei sehr ruhiger Luft

Astrofotografie-Eignung

Für Smartphone-Fotografie durchs Okular funktioniert das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 am Mond gut. Die manuelle Nachführung hält das Objekt im Bild, wenn du mit der Feinbewegung nachführst. Planetenfotografie mit einer dedizierten Kamera ist ebenfalls möglich, weil kurze Belichtungszeiten die Anforderungen an die Nachführung gering halten.

Deep-Sky-Fotografie mit Langzeitbelichtung ist mit der parallaktischen Montierung grundsätzlich möglich, erfordert aber präzises Polar-Alignment und eventuell Autoguiding. Wer Astrofotografie als Hauptziel hat, sollte das bei der Montierungswahl berücksichtigen.

Benutzerfreundlichkeit

Vom Aufbau bis zum ersten Objekt vergehen etwa 20 Minuten. Für absolute Anfänger ist die Lernkurve flach.

Die manuelle Feinbewegung in beiden Achsen ermöglicht zuverlässiges Nachführen. Kollimation ist bei Newton regelmäßig nötig, aber in wenigen Minuten erledigt.

Die Alltagstauglichkeit ist hoch. Das System erfordert etwas Vorbereitung, ein geplanter Beobachtungsabend lohnt sich mehr.

Transport und Portabilität

Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 ist mit 6,4 kg noch gut transportabel. In einen normalen PKW-Kofferraum passt das System problemlos. Tubuslänge von 1133 mm (1147 mm mit Justierschrauben) erfordert einen Blick auf den verfügbaren Platz.

Für den Transport zum Beobachtungsplatz auf dem Land reicht ein normaler PKW. Flugreisen sind mit diesem System nicht praktikabel. Am besten planst du den Beobachtungsabend so, dass Auf- und Abbau in Ruhe geschehen.

Zubehör und Upgrade-Potenzial

Die mitgelieferten Okulare (10 mm & 25 mm) reichen für den Einstieg. Der 1,25-Zoll-Okularanschluss ist kompatibel mit dem gesamten Zubehörmarkt. Für Planeten brauchst du ein kurzbrennweitiges Okular.

Zubehör-Empfehlungen für das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2
ZubehörWarum sinnvollPreis (ca.)
Mondfilter ND 0.9Blendfrei am Vollmond beobachten20 Euro
6mm Goldline-OkularPlanetendetails bei 200x40 Euro
UHC-FilterMehr Kontrast an Emissionsnebeln50 Euro
KollimationslaserPräzise Spiegeljustage in Minuten30 Euro
T-AdapterKameraanschluss für Astrofotografie40 Euro

Das Upgrade-Potenzial ist hoch: Bessere Okulare, Filter und Zubehör steigern die Leistung schrittweise. Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 ist ein System, das mit deinen Ansprüchen mitwächst.

Für wen ist das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2?

Gedacht ist das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 für ambitionierte Einsteiger, die nicht nach einem halben Jahr aufrüsten wollen. Die Newton-Bauweise bietet bewährte Optik. In der Preisklasse um 495 Euro konkurriert es mit Newtons auf einfachen Montierungen.

Die Newton-Beratung hilft dir bei der Entscheidung, ob dieses Teleskop zu deinen Zielen passt. In dieser Preisklasse bekommst du viel Teleskop für dein Geld.

Kauf es, wenn du ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Optik und Mechanik suchst. Kauf es nicht, wenn du hauptsächlich Astrofotografie betreiben willst.

Alternativen im Vergleich

In der Preisklasse des N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 gibt es einige naheliegende Alternativen, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.

Alternativen zum Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2
ModellÖffnungBauartPreisStärke
Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2150 mmNewton495 EuroSolide 150mm Öffnung mit gutem Lichtsammelvermögen
Skywatcher N 114/500 Skyhawk-1145P AZ-Go2114 mmNewton389 EuroGünstiger
Skywatcher MC 127/1500 Heritage Virtuoso GTi127 mmMaksutov-Cassegrain715 EuroMaksutov-Cassegrain
Skywatcher N 150/750 PDS Explorer BD150 mmNewton385 EuroGünstiger

Die Skywatcher N 114/500 Skyhawk-1145P AZ-Go2 spart 161 Euro, verliert aber Öffnung. Wer weniger ausgeben will und auf Kompromisse eingeht, findet hier eine solide Alternative.

Die Skywatcher MC 127/1500 Heritage Virtuoso GTi setzt als Maksutov-Cassegrain einen anderen Schwerpunkt. Wer mehr Portabilität bevorzugt, sollte hier vergleichen.

Die Skywatcher N 150/750 PDS Explorer BD spart 165 Euro, verliert aber nichts an Öffnung. Wer weniger ausgeben will, findet hier eine solide Alternative.

Preis-Leistungs-Bewertung

Für 495 Euro bekommst du ein solide verarbeitetes Newton mit 150mm Öffnung. Das ist angemessen für die gebotene Leistung. In dieser Preisklasse gibt es Konkurrenz, die andere Schwerpunkte setzt.

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Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Günstiger bekommst du weniger Öffnung oder einfachere Montierungen. Für mehr Geld wächst du in leistungsfähigere Systeme mit mehr Öffnung oder besserer Montierung. Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 trifft den Sweet Spot in der gehobenen Einsteiger-Klasse.

Stärken und Schwächen

Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 punktet vor allem bei seiner soliden 150mm Öffnung, zeigt aber auch klare Grenzen beim Zubehör, das du für optimale Leistung ergänzen musst.

Stärken:

  • Solide 150mm Öffnung mit gutem Lichtsammelvermögen
  • Lange Brennweite mit f/8 für scharfe Mond- und Planetenbeobachtung
  • Viel Öffnung pro Euro

Schwächen:

  • Zubehör muss für optimale Leistung ergänzt werden

Mein Fazit zum Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2

Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 ist ein leistungsfähiges System, das Spaß macht und lange Freude bereitet. Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 ist ein leistungsfähiges System, das Spaß macht und lange Freude bereitet.

Bei astroshop.de ansehen

Wer ein vielseitiges Teleskop sucht, ist hier genau richtig. Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 verdient eine klare Empfehlung.

Häufige Fragen zum Skywatcher N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2

Die häufigsten Fragen zum N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 drehen sich um Eignung, Zubehör und Beobachtungsmöglichkeiten. Hier die Antworten.

Lohnt sich das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 für Einsteiger?

Ja, das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 richtet sich gezielt an Einsteiger in die Astronomie. Mit 150mm Öffnung zeigt das Teleskop bereits viele Details an Mond und Planeten, die den Wow-Effekt auslösen. Mit 150mm Öffnung zeigt das Teleskop bereits viele Details an Mond und Planeten, die den Wow-Effekt auslösen. Mehr dazu findest du in meinem Abschnitt zur Benutzerfreundlichkeit und unter "Für wen ist das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2?".

Was kann ich mit dem N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 beobachten?

Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 zeigt Jupiter mit zwei Wolkenbändern, Saturn mit Ring und Mond mit hunderten Kratern. Hellere Deep-Sky-Objekte wie der Orionnebel, Kugelsternhaufen und die Andromedagalaxie sind sichtbar. Die Details findest du in meinem Abschnitt zur optischen Leistung.

Welches Zubehör sollte ich zum N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 dazukaufen?

Die mitgelieferten Okulare des N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 reichen für den Einstieg, aber ein Upgrade lohnt sich schnell. Ein Mondfilter ND 0.9 gehört zur Grundausstattung, damit der Vollmond nicht blendet. Ein kurzbrennweitiges Okular um 6mm bringt die Vergrößerung auf ein Niveau, das Planetendetails zeigt. Alle Empfehlungen mit Preisen findest du in meiner Zubehörtabelle.

Wo kann ich das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 am günstigsten kaufen?

Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 kostet aktuell 495 Euro bei astroshop.de und ist dort verfügbar. Astroshop bietet Fachberatung und schnellen Versand innerhalb Deutschlands. Die Preise für Teleskope dieser Klasse schwanken zwischen den Händlern erfahrungsgemäß wenig. Mehr zur Preiseinordnung findest du im Abschnitt zur Preis-Leistungs-Bewertung.

Muss ich beim N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 manuell nachführen?

Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 wird manuell nachgeführt. Die manuelle Feinbewegung in beiden Achsen hält Objekte im Blickfeld, was bei höheren Vergrößerungen etwas Übung erfordert. Bei schwachen Objekten ist regelmäßiges Nachführen nötig.

Ist das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 auch für Kinder geeignet?

Das N 150/1200 Explorer 150PL EQ3-2 eignet sich gut für Kinder ab etwa 8 bis 10 Jahren, wenn ein Erwachsener beim Aufbau und den ersten Beobachtungen hilft. Die Bedienung ist nach einer kurzen Einführung intuitiv genug für Kinder. Wichtig ist ein stabiler Standort und Geduld beim ersten Abend. Der Mond ist das perfekte Einstiegsobjekt, weil er hell genug ist und sofort beeindruckt.