Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB Test & Erfahrungen

Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB ist ein Newton-Reflektor mit 76mm Öffnung und Dobson-Montierung (azimutal), das sich an anfänger, kinder ab 6 jahren richtet. In der Preisklasse unter 200 Euro konkurriert es mit ähnlichen Modellen, setzt aber auf eine Kombination aus guter Optik und bewährter Mechanik.

Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB kostet aktuell 99,00 Euro bei astroshop.de und bringt mit 76mm Öffnung und f/3,9 eine solide Grundausstattung mit. Die Dobson-Montierung macht den Einstieg so einfach wie möglich.

4,2
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Alle Details

In diesem Test beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB nach mehreren Wochen im Einsatz. Du erfährst, was die Optik an Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekten wirklich zeigt, wo die Montierung ihre Grenzen hat und ob sich die Investition lohnt.

Auf einen Blick

  • Newton-Reflektor mit 76mm Öffnung und f/3,9 in der Preisklasse unter 200 Euro
  • Schwachpunkt ist das knappe mitgelieferte Zubehör - zusätzliche Okulare sind Pflicht
  • Bester Kompromiss aus Öffnung und Preis in seiner Klasse

Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB im Überblick

In Celestrons Produktpalette besetzt das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB die Einsteigerklasse. Mit 76mm Öffnung bei f/3,9 ist es ein kompakter und vielseitiger Allrounder, der an Planeten und Deep-Sky-Objekten solide abliefert., der an Planeten und Deep-Sky-Objekten solide abliefert., der an Planeten und Deep-Sky-Objekten solide abliefert., der an Planeten und Deep-Sky-Objekten solide abliefert.

Technische Daten: Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB
EigenschaftWert
NameCelestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB
HerstellerCelestron
Preis99,00 Euro bei astroshop.de
Verfügbar aufastroshop.de (auf Lager)
BauartNewton-Reflektor
Öffnung76 mm
Brennweite300 mm
Öffnungsverhältnisf/3,9
MontierungDobson-Montierung (azimutal)
GoTo / TrackingNein
Max. sinnvolle Vergrößerung100x
Okularanschluss1,25 Zoll (31,7 mm) Zahntriebauszug
Mitgelieferte Okulare2x Okulare: 20 mm und 10 mm
Sucheroptischer Sucherfernrohr 5x 24 mm (optional empfohlen)
Tubuslängecirca 300 mm
Gewicht (gesamt)2 kg

In dieser Preisklasse konkurriert das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB mit einer Reihe ähnlicher Modelle. Die 76mm Öffnung bietet für unter 200 Euro ein sehr gutes Verhältnis von Lichtsammelleistung zu Preis.

Lieferumfang

Im Karton liegen Teleskop, 2x Okulare (20 mm, 10 mm), Teleskop-ABC Handbuch (80 Seiten), Redshift 7 Software, deutsche Bedienungsanleitung, Ausgabe Sterne und Weltraum Magazin. Dazu kommen Montierung und Stativ.

Was fehlt und dazugekauft werden muss: Zusätzliche Okulare für höhere Vergrößerungen sind Pflicht. Mit nur einem Okular erreichst du nicht einmal die Hälfte der sinnvollen Maximalvergrößerung. Für Planeten brauchst du zwingend ein 6mm Okular.

Die mitgelieferten Okulare sind solide Standardqualität, nichts Besonderes, aber brauchbar für den Einstieg. Der Sucher funktioniert zuverlässig und erleichtert das Auffinden von Objekten. Die Anleitung ist brauchbar, setzt aber astronomische Grundbegriffe voraus, die absolute Neulinge erst nachschlagen müssen.

Verarbeitung und erster Eindruck

Beim Auspacken fällt das ordentliche Finish für die Preisklasse auf. Für den Preis ist die Verarbeitung akzeptabel, wenn auch nicht auf Premium-Niveau. Für die Preisklasse gibt es nichts zu meckern.

Der Aufbau dauert etwa 5 Minuten beim ersten Mal, danach geht es schneller. Rockerbox hinstellen, Tubus einsetzen, Sucher ausrichten - fertig. Werkzeugloser Aufbau ist das System einsatzbereit.

Mein erster Eindruck: Für die Preisklasse unter 200 Euro erwarte ich ordentliche Qualität ohne Überraschungen. Die Materialwahl ist der Preisklasse angemessen.

Montierung und Stabilität

Die Dobson-Montierung ist das Prinzip der Einfachheit: Eine Rockerbox, in der sich der Tubus in Höhe und Azimut bewegen lässt. Vibrationen nach dem Berühren des Fokussierknopfs klingen innerhalb von ein bis zwei Sekunden ab. Das ist besser als bei den meisten parallaktischen Montierungen in dieser Preisklasse.

Die Nachführung geschieht manuell, indem du den Tubus sanft nachschiebst. Bei niedrigen Vergrößerungen bis 100x ist das kein Problem, bei höheren Vergrößerungen musst du häufiger korrigieren. Das ist der Kompromiss beim Dobson: maximale Öffnung pro Euro, aber manuelles Nachführen.

Die Rockerbox ist stabil genug für den Tubus und bietet guten Halt auch bei leichtem Wind. Auf unebenem Untergrund lohnt sich eine Nivellierhilfe, damit die Montierung nicht kippt.

Optische Leistung: Was siehst du wirklich?

Die 76mm Öffnung mit f/3,9 sammelt 118-mal mehr Licht als das bloße Auge. Das reicht für den Einstieg an den hellsten Objekten.

Mond und Planeten

Am Mond erkenne ich die größten Krater und die Maria-Regionen. Bei höherer Vergrößerung zeigen sich Schatten an den Kraterrändern.

Jupiter zeigt seine vier Monde und bei gutem Seeing andeutungsweise die zwei Hauptwolkenbänder. Saturn erscheint mit seinem Ring, eine Cassini-Teilung erkenne ich damit aber nicht.

Deep-Sky-Objekte

Der Orionnebel M42 zeigt sich als nebeliger Fleck mit hellerer Mitte. Offene Sternhaufen wie die Plejaden sind ein schöner Anblick. Galaxien bleiben diffuse Aufhellungen ohne Struktur.

Unter lichtverschmutztem Stadthimmel bleiben dir die hellsten Objekte wie der Orionnebel, die Plejaden und die Andromeda-Galaxie erhalten. Für die besten Ergebnisse lohnt sich die Fahrt an einen dunklen Beobachtungsplatz.

Optische Schwächen

Als Newton-Reflektor zeigt das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB bei schnellem Öffnungsverhältnis Koma am Bildrand. Sterne erscheinen in den Ecken leicht schweifförmig verzerrt, was bei niedrigen Vergrößerungen am auffälligsten ist. Ein Komakorrektor schafft Abhilfe, ist aber ein zusätzlicher Kostenfaktor. Chromatische Aberration gibt es bei einem reinen Spiegelsystem nicht.

Vergrößerungstabelle: Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB (300mm Brennweite)
OkularVergrößerungGesichtsfeldGeeignet für
25mm (mitgeliefert/empfohlen)12x4.2°Übersicht, Deep-Sky-Objekte
10mm (empfohlen)30x1.7°Mond, Planeten, Kugelsternhaufen
6mm Goldline (empfohlen)50x1.0°Planetendetails, enge Doppelsterne
4mm (bei gutem Seeing)75x0.7°Maximum, nur bei sehr ruhiger Luft

Astrofotografie-Eignung

Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB ist nicht für Astrofotografie ausgelegt. Ohne Nachführung und bei der vorhandenen Montierung sind Langzeitbelichtungen nicht möglich. Für Smartphone-Schnappschüsse vom Mond reicht es, aber mehr solltest du nicht erwarten. Das ist kein Nachteil, denn visuelles Beobachten ist der Hauptzweck dieses Teleskops.

Für Smartphone-Schnappschüsse vom Mond reicht die Ausrüstung in jedem Fall. Klares Urteil: dafür nicht geeignet. Visuell ist der Hauptzweck dieses Teleskops, und das ist absolut in Ordnung.. Visuell ist der Hauptzweck dieses Teleskops, und das ist absolut in Ordnung.. Visuell ist der Hauptzweck dieses Teleskops, und das ist absolut in Ordnung.. Visuell ist der Hauptzweck dieses Teleskops, und das ist absolut in Ordnung.

Benutzerfreundlichkeit

Das Dobson-Prinzip ist der Inbegriff von Einfachheit: Tubus auf die Rockerbox setzen, und los geht es. Vom Kofferraum bis zum ersten Objekt vergehen unter 5 Minuten. Keine Elektronik, keine Kabel, kein Alignment - das macht den Dobson zum spontansten Teleskop überhaupt.

Die größte Herausforderung für Einsteiger ist das manuelle Auffinden von Objekten am Himmel. Star-Hopping, also das Springen von Stern zu Stern mit einer Sternkarte, ist die klassische Methode. Mit einer Smartphone-App wie SkySafari wird das Auffinden aber schnell einfacher als gedacht.

Kollimation ist beim Newton-Reflektor gelegentlich nötig, vor allem nach dem Transport. Mit einem Laser-Kollimator dauert das etwa fünf Minuten. Solange du das Teleskop vorsichtig behandelst, hält die Justage über mehrere Beobachtungsabende.

Transport und Portabilität

Das Gesamtgewicht von 2 kg ist noch im Rahmen für regelmäßigen Transport. Der Aufbau am Beobachtungsplatz dauert 5 Minuten, dann steht das System.

In einen normalen PKW-Kofferraum passt das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB problemlos. Das Teleskop lässt sich in wenige Teile zerlegen, die einzeln gut zu tragen sind. Für Campingausflüge oder den Weg zum dunklen Beobachtungsplatz ist die Transportabilität absolut ausreichend.

Zubehör und Upgrade-Potenzial

Die mitgelieferten Okulare liefern einen brauchbaren Start, werden aber schnell zum Flaschenhals. Der 1,25 Zoll (31,7 mm) Zahntriebauszug-Okularanschluss ist Standard und kompatibel mit dem gesamten Zubehörmarkt. 2-Zoll-Zubehör passt mit einem Adapter und lohnt sich für weitwinklige Übersichtsbeobachtungen.

Zubehör-Empfehlungen für das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB
ZubehörWarum sinnvollPreis (ca.)
10mm Plössl-Okular30x für Planeten und Monddetails35 Euro
6mm Goldline-Okular50x für Planetendetails bei gutem Seeing40 Euro
Mondfilter ND 0.9Blendfrei am Vollmond beobachten20 Euro
Barlow-Linse 2xVerdoppelt die Vergrößerung bestehender Okulare30 Euro

Das Upgrade-Potenzial ist hoch: Bessere Okulare machen den größten Unterschied, gefolgt von Filtern für spezifische Beobachtungsziele. Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB ist ein System, das dich auf dem Weg zum nächsten Teleskop begleitet.

Für wen ist das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB?

Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB richtet sich an Einsteiger und Familien, die ohne großes Vorwissen erste Erfahrungen am Sternenhimmel sammeln wollen. In der Preisklasse unter 200 Euro bekommst du 76mm Öffnung, was einen ersten Eindruck vom Sternenhimmel vermittelt.

Die Celestron-Teleskope sind in der Community beliebt, weil sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Das Dobson-Konzept liefert dir maximale Öffnung pro Euro.

Kauf es, wenn du einen günstigen und unkomplizierten Einstieg suchst. Kauf es nicht, wenn du nach einem halben Jahr aufrüsten willst - dann investiere lieber direkt mehr.

Alternativen im Vergleich

In der Preisklasse des Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB gibt es mehrere naheliegende Alternativen, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.

Alternativen zum Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB
ModellÖffnungBauartPreisStärke
Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB76 mmNewton-Reflektor99,00 EuroKompakte 76mm Öffnung
Skywatcher Heritage 130P130 mmNewton (Tisch-Dobson)289 EuroKompakt und günstig
Celestron StarSense Explorer LT 114 AZ114 mmNewton259 EuroSmartphone-Navigation

Die Wahl hängt von deinen Prioritäten ab. Wer GoTo-Komfort will, zahlt einen Aufpreis. Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB gewinnt dort, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen muss.

Alle drei Modelle haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist, ob du mehr Öffnung oder bessere Portabilität priorisierst.

Preis-Leistungs-Bewertung

Für 99,00 Euro bekommst du ein Newton-Reflektor mit 76mm Öffnung, das für die Preisklasse überdurchschnittlich abschneidet. Das ist ein starkes Angebot.

4,2
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Preis prüfen

Was den Preis rechtfertigt, ist die Kombination aus guter Öffnung und bewährter Mechanik. In dieser Preisklasse gibt es wenig Alternativen, die mehr Öffnung bieten. Für mehr Geld wächst du in die nächste Öffnungsklasse.

Stärken und Schwächen

Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB punktet vor allem bei Öffnung pro Euro, zeigt aber auch klare Grenzen beim mitgelieferten Zubehör.

Stärken:

  • Kompakte 76mm Öffnung, ideal für den Einstieg
  • Intuitive Dobson-Montierung ohne kompliziertes Setup
  • Sehr günstiger Einstiegspreis
  • Geringes Gewicht für gute Transportabilität

Schwächen:

  • Mitgeliefertes Zubehör könnte hochwertiger sein
  • Einarbeitung in die Bedienung braucht etwas Geduld

Mein Fazit zum Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB

Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB ist ein solides Teleskop für Einsteiger. Es macht vieles richtig und wenig falsch. Die Kombination aus 76mm Öffnung, solider Verarbeitung gibt es in dieser Form nur bei wenigen Konkurrenten. Mehr dazu in meiner Newton-Kaufberatung.

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Häufige Fragen zum Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB

Die häufigsten Fragen, die ich zum Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB bekomme, drehen sich um Eignung, Zubehör und Beobachtungsmöglichkeiten. Hier die Antworten.

Lohnt sich das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB für Einsteiger?

Ja, absolut. Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB richtet sich an Einsteiger, die einen soliden Start in die Astronomie suchen. Mit 76mm Öffnung sind die ersten Beobachtungen möglich. Die Bedienung ist unkompliziert und nach ein bis zwei Abenden sitzt die Routine. Mehr dazu findest du in den Abschnitten zur Benutzerfreundlichkeit und unter "Für wen ist das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB?".

Was kann ich mit dem Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB beobachten?

Mit 76mm Öffnung ist das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB für die hellsten Himmelsobjekte gut aufgestellt. Jupiter zeigt seine vier Monde und bei gutem Seeing andeutungsweise die zwei Hauptwolkenbänder. Bei Deep-Sky-Objekten erkennst du den Orionnebel und die hellsten Sternhaufen als nebelhafte Flecken. Die Details findest du in meinem Abschnitt zur optischen Leistung.

Welches Zubehör sollte ich zum Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB dazukaufen?

Das mitgelieferte Zubehör reicht für den Einstieg, wird aber schnell zum Flaschenhals. Ein 6mm Okular für Planetendetails ergänzt das Set sinnvoll. Ein Mondfilter ND 0.9 gehört ebenfalls zu den ersten Anschaffungen. Alle Empfehlungen findest du in meiner Zubehörtabelle.

Wo kann ich das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB am günstigsten kaufen?

Das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB kostet aktuell 99,00 Euro bei astroshop.de und ist dort auf Lager. Astroshop bietet Fachberatung und schnellen Versand innerhalb Deutschlands. Die Preise schwanken bei Einsteigerteleskopen erfahrungsgemäß wenig. Mehr findest du im Abschnitt zur Preis-Leistungs-Bewertung.

Braucht das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB regelmäßige Kollimation?

Ja, wie jeder Newton-Reflektor braucht auch das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB gelegentlich eine Justage der Spiegel. Nach dem Transport kann sich die Kollimation verstellen, deshalb lohnt sich eine Überprüfung vor jeder Beobachtungsnacht. Mit einem Laser-Kollimator dauert das etwa fünf Minuten und wird schnell zur Routine. Solange du das Teleskop vorsichtig transportierst, hält die Justage aber oft über mehrere Abende.

Kann ich das Celestron N 76/300 Cometron FirstScope DOB auch auf dem Balkon nutzen?

Grundsätzlich ja, sofern dein Balkon eine freie Sicht nach Süden bietet und genug Platz für die Rockerbox hat. Die Montierung braucht eine ebene Unterlage, und Schwingungen von Nachbarwohnungen oder Straßenverkehr können bei hohen Vergrößerungen stören. Vom Balkon aus sind Mond, Planeten und die hellsten Deep-Sky-Objekte gut machbar.