Celestron N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ Test & Erfahrungen
Das Celestron N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ ist ein Newton mit 130mm Öffnung und 650mm Brennweite, das sich an Fortgeschrittene richtet. In der Preisklasse um 599 Euro bietet es Newton-Optik mit f/5 und bedient damit einen breiten Einsatzbereich von Mond über Planeten bis Deep Sky.
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ kostet aktuell 599 Euro bei astroshop.de und bringt dabei 130mm Öffnung bei nur 650mm Brennweite mit. Die Azimutal bietet eine solide Basis und ist für Beobachter gedacht, die ihre Ausrüstung bewusst zusammenstellen.
In diesem Test beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ im Praxiseinsatz. Du erfährst, was die Optik an Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekten wirklich zeigt, wo die Montierung ihre Grenzen hat und ob sich die Investition von 599 Euro lohnt.
Auf einen Blick
- Newton mit 130mm Öffnung für 599 Euro
- Stärke bei Deep-Sky und Weitfeld durch f/5 Öffnungsverhältnis
- Solides Preis-Leistungs-Verhältnis als Newton in der Mittelklasse
N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ im Überblick
In der Celestron-Produktpalette positioniert sich das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ als Newton für den ambitionierten Einstieg. Mit 130mm Öffnung bei f/5 ist es ein lichtstarkes, kompaktes Weitfeld-Instrument, das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt., das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt., das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt., das auch Deep-Sky-Objekte solide zeigt.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Name | Celestron N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ |
| Hersteller | Celestron |
| Preis | 599 Euro bei astroshop.de |
| Verfügbar auf | astroshop.de |
| Bauart | Newton |
| Öffnung | 130 mm |
| Brennweite | 650 mm |
| Öffnungsverhältnis | f/5 |
| Grenzgröße | 13,1 mag |
| Auflösungsvermögen | 1,07 Bogensekunden |
| Lichtsammelvermögen | 344-faches Lichtsammelvermögen vs. bloßes Auge |
| Montierung | Azimutal |
| GoTo / Tracking | Nein |
| Max. sinnvolle Vergrößerung | 307x |
| Okularanschluss | 2", 1,25" und Fotogewinde T2 |
| Mitgelieferte Okulare | 25 mm (26x), 10 mm (65x) |
| Sucher | StarPointer-Sucher |
| Tubuslänge | 635 mm |
| Gewicht (gesamt) | 8,16 kg |
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ bedient eine klare Nische: solider Einstieg in die Astronomie zum fairen Preis. Im Markt steht es damit in direkter Konkurrenz zu 3 vergleichbaren Modellen.
Lieferumfang
Im Karton liegen der optische Tubus, die Montierung und das Stativ. Dazu kommen die mitgelieferten Okulare (25 mm (26x), 10 mm (65x)), der StarPointer-Sucher und die Anleitung. Das Zubehörpaket ist für die Preisklasse angemessen.
Was fehlt und dazugekauft werden muss: Mindestens ein weiteres Okular für höhere Vergrößerungen, weil das mitgelieferte allein nicht ausreicht. Ein Mondfilter ist ebenfalls empfehlenswert, damit der Vollmond nicht blendet. Die Erstausstattung reicht zum Loslegen, aber für das volle Potenzial brauchst du Zubehör.
Die mitgelieferten Okulare sind solide Standardqualität. Der StarPointer-Sucher funktioniert für die grundlegende Orientierung am Himmel. Die Anleitung ist brauchbar, setzt aber astronomische Grundbegriffe voraus.
Verarbeitung und erster Eindruck
Beim Auspacken fällt die solide Grundverarbeitung auf. Das Aluminium ist sauber verarbeitet, die Fertigungstoleranzen sind eng. Für 599 Euro erfüllt die Verarbeitung die Erwartungen an die Preisklasse.
Der Aufbau dauert etwa 20 bis 30 Minuten beim ersten Mal, danach deutlich weniger. Stativ aufstellen, Montierung aufsetzen, Tubus montieren, Sucher justieren. Ein Inbusschlüssel liegt bei, mehr braucht es nicht.
Mein erster Eindruck: Solide Verarbeitung ohne Überraschungen. Das Gerät macht einen stabilen Eindruck und hält auch regelmäßigen Transport aus. Unterm Strich passt die Qualität gut zum Preis.
Montierung und Stabilität
Die Azimutal trägt den Tubus und ermöglicht die Nachführung am Himmel. Die Verarbeitung ist der Preisklasse angemessen, und bei niedrigen bis mittleren Vergrößerungen arbeitet sie zuverlässig. Feinbewegungen in beiden Achsen helfen beim Zentrieren von Objekten.
Bei höheren Vergrößerungen zeigen sich die Grenzen: Vibrationen nach dem Berühren des Fokussierers brauchen einige Sekunden zum Abklingen, und Wind kann das Bild spürbar stören. Für den Preis ist die Montierung akzeptabel, wird aber bei ambitionierten Beobachtungen zum Flaschenhals.
Die manuelle Nachführung erfordert regelmäßiges Nachschieben, weil sich die Erde dreht. Bei niedrigen Vergrößerungen bleibt ein Objekt lange im Gesichtsfeld. Bei hohen Vergrößerungen musst du alle 30 bis 60 Sekunden korrigieren. Optional lässt sich bei manchen Modellen ein Motor nachrüsten.
Elektronik und App
Die digitale Ausstattung hebt das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ von klassischen Teleskopen ab. Die Steuerung per Smartphone oder Tablet macht die Bedienung intuitiv und modern. Die zugehörige App zeigt den aktuellen Himmelsausschnitt und lässt dich Objekte direkt antippen, die das Teleskop dann automatisch anfährt.
Die App-Qualität ist solide: Die Planetariumsansicht hilft bei der Orientierung, und das Alignment wird Schritt für Schritt geführt. Offline-Nutzung funktioniert, weil die Objektdatenbank lokal gespeichert ist. Updates kommen regelmäßig und erweitern die Funktionalität. iOS und Android werden unterstützt.
Optische Leistung: Was siehst du wirklich?
Die 130mm Öffnung bei f/5 liefert ein 1,07 Bogensekunden Auflösungsvermögen und 344-faches Lichtsammelvermögen Lichtsammelvermögen. Die Multivergütung sorgt für helle, reflexarme Bilder. Die Optik liefert, was man für den Preis erwarten darf.
Mond und Planeten
Am Mond erkenne ich bei mittlerer Vergrößerung hunderte Krater, Rillen im Mare und die Zentralberge großer Einschlagskrater. Die Schattenspiele am Terminator machen jede Mondnacht zu einem Erlebnis. Bei höherer Vergrößerung werden auch feinere Strukturen sichtbar.
Jupiter zeigt zwei bis drei Wolkenbänder und den Großen Roten Fleck bei gutem Seeing. Saturn ist als Planet mit Ringsystem deutlich erkennbar, die Cassini-Teilung zeigt sich bei ruhiger Luft als dunkle Linie. Mars in Oppositionsnähe zeigt die weiße Polkappe und Andeutungen von Oberflächenstrukturen.
Deep-Sky-Objekte
Der Orionnebel M42 zeigt Nebelstrukturen und den Trapezsternhaufen. Kugelsternhaufen wie M13 erscheinen als körnige Bälle, die bei höherer Vergrößerung am Rand granuliert wirken. Helle Galaxien wie M81 zeigen sich als diffuse Aufhellungen. Unter dunklem Himmel sind dutzende Deep-Sky-Objekte erreichbar.
Unter lichtverschmutztem Stadthimmel helfen Filter wie ein UHC oder OIII, um den Kontrast schwacher Nebel zu verbessern. Für das beste Deep-Sky-Erlebnis lohnt sich der Weg raus aus der Stadt.
Optische Schwächen
Als Newton zeigt das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ bauartbedingt Koma: Sterne erscheinen zum Feldrand hin leicht schweifartig verzerrt. Bei höheren Vergrößerungen fällt das weniger auf, weil du einen kleineren Bildausschnitt siehst. Ein optionaler Komakorrektor eliminiert den Effekt für die Fotografie. Die Fangspiegelstreben erzeugen Beugungsspikes an hellen Sternen, die manche Beobachter sogar schätzen.
| Okular | Vergrößerung | Gesichtsfeld | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| 25mm (mitgeliefert) | 26x | 1.92° | Übersicht, Deep-Sky-Objekte |
| 10mm (mitgeliefert) | 65x | 0.77° | Mond, Planeten, Kugelsternhaufen |
| 6mm Goldline (empfohlen) | 108x | 0.61° | Planetendetails, enge Doppelsterne |
| 3mm (bei gutem Seeing) | 217x | 0.23° | Maximum, nur bei sehr ruhiger Luft |
Astrofotografie-Eignung
Smartphone-Fotografie durchs Okular funktioniert beim N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ für den Mond und die hellen Planeten. Die Ergebnisse sind für Social Media und den Einstieg ausreichend. Dafür brauchst du einen Smartphone-Adapter, der das Handy am Okular fixiert.
Für ernsthafte Astrofotografie mit Langzeitbelichtung ist das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ nicht die erste Wahl. Dafür fehlt die motorische Nachführung oder die nötige Stabilität für minutenlange Belichtungen. Wer fotografieren will, steigt besser mit einem dedizierten Astrofotografie-Setup ein. Visuelles Beobachten ist der Hauptzweck dieses Teleskops.
Benutzerfreundlichkeit
Der Aufbau dauert beim ersten Mal etwa 20 bis 30 Minuten, danach unter 15 Minuten. Stativ aufstellen, Montierung ausrichten, Tubus montieren, Sucher justieren. Ohne GoTo suchst du Objekte manuell über den Sucher und die Teilkreise der Montierung oder per Star-Hopping mit einer Sternkarte.
Für Anfänger ist die Lernkurve beim manuellen Aufsuchen steiler als bei GoTo-Teleskopen. Du musst den Himmel kennenlernen, um Objekte zu finden. Das dauert ein paar Abende, macht aber langfristig mehr Spaß, weil du den Himmel wirklich verstehst. Eine gute Sternkarten-App auf dem Smartphone hilft enorm beim Einstieg.
Kollimation ist bei Newton-Teleskopen gelegentlich nötig und gehört zur normalen Pflege. Die Alltagstauglichkeit hängt von deiner Geduld ab: Wer sich Zeit nimmt, wird mit dem N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ belohnt.
Transport und Portabilität
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ ist mit 8,16 kg noch gut transportabel. In einen normalen PKW-Kofferraum passt es problemlos neben die übrige Ausrüstung. Der Aufbau am Beobachtungsplatz geht zügig, sodass sich auch spontane Ausflüge zu dunklen Standorten lohnen.
Für den Balkon oder die Terrasse ist das Teleskop ideal: schnell aufgebaut, schnell abgebaut, ohne Kraftanstrengung. Flugreisen sind bedingt möglich, wenn du den Tubus als Handgepäck mitnimmst und die Montierung separat verpackst. Die Portabilität ist eine echte Stärke dieses Setups.
Zubehör und Upgrade-Potenzial
Die mitgelieferten Okulare reichen für den Einstieg. Der 2", 1,25" und Fotogewinde T2-Okularanschluss ist Standard und kompatibel mit dem gesamten Zubehörmarkt. Das Upgrade-Potenzial ist hoch.
| Zubehör | Warum sinnvoll | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| 6mm Goldline-Okular | Planetendetails bei 108x Vergrößerung | 40 Euro |
| Mondfilter ND 0.9 | Blendfrei am Vollmond beobachten | 20 Euro |
| UHC-Filter | Mehr Kontrast an Emissionsnebeln | 50 Euro |
| Barlow-Linse 2x | Verdoppelt die Vergrößerung vorhandener Okulare | 35 Euro |
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ ist ein System, das mit deinen Ansprüchen mitwächst. Der 2-Zoll-Okularanschluss öffnet die Tür zu Weitfeld-Okularen für beeindruckende Deep-Sky-Beobachtungen. Ein gutes Okular-Set kostet weniger als das Teleskop selbst und bringt enorm viel.
Für wen ist das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ?
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ richtet sich an Fortgeschrittene, die einen soliden Einstieg in die Astronomie suchen. Für stationären Einsatz im Garten oder auf dem Balkon ist das Setup ideal.
Die Teleskope bis 1.000 Euro zeigt dir, welche Alternativen es in der Preisklasse gibt. Wer maximale Öffnung pro Euro sucht, schaut sich Dobson-Teleskope an. Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ gewinnt dort, wo optische Qualität und Flexibilität den Ausschlag geben.
Kauf es, wenn du ein solides Newton zum fairen Preis suchst. Kauf es nicht, wenn du primär Deep-Sky-Fotografie mit Langzeitbelichtung machen willst.
Alternativen im Vergleich
In der Preisklasse des N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ gibt es 3 naheliegende Alternativen, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.
| Modell | Öffnung | Bauart | Preis | Stärke |
|---|---|---|---|---|
| Celestron N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ | 130 mm | Newton | 599 Euro | Testkandidat |
| Celestron N 130/650 StarSense Explorer DOB | 130 mm | Newton | 599 Euro | Newton mit 130mm |
| Omegon Cassegrain Pro CC 154/1848 | 154 mm | Cassegrain | 579 Euro | Cassegrain mit 154mm |
| Skywatcher N 205/800 Quattro-200P | 205 mm | Newton | 699 Euro | Newton mit 205mm |
Das Celestron N 130/650 StarSense Explorer DOB liegt preislich auf ähnlichem Niveau und setzt mit 130mm Öffnung als Newton einen anderen Schwerpunkt. Beide Geräte haben ihre Berechtigung je nach persönlichen Prioritäten ab....
Das Omegon Cassegrain Pro CC 154/1848 liegt preislich auf ähnlichem Niveau und setzt mit 154mm Öffnung als Cassegrain einen anderen Schwerpunkt. Beide Geräte haben ihre Berechtigung je nach persönlichen Prioritäten ab....
Das Skywatcher N 205/800 Quattro-200P kostet 100 Euro mehr, bietet dafür aber 205mm Öffnung in einem Newton-Design. Wer das Mehrbudget hat und Newton-Vorteile schätzt, bekommt damit eine ernsthafte Alternative.
Preis-Leistungs-Bewertung
Für 599 Euro bekommst du ein solide verarbeitetes Newton und 130mm Öffnung. Das ist ein faires Angebot für die gebotene Ausstattung. Für weniger Geld gibt es kleinere Öffnungen, für mehr Geld deutlich mehr Leistung.
Was den Preis rechtfertigt, ist die Kombination aus optischer Qualität und Flexibilität. Günstiger bekommst du Abstriche bei der Abbildungsqualität. Für mehr Geld wächst du in die nächste Leistungsklasse.
Stärken und Schwächen
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ punktet vor allem bei optischer Qualität und Vielseitigkeit, zeigt aber auch klare Grenzen bei der Ausstattung und dem Zubehör.
Stärken:
- Solide 130mm Öffnung für abwechslungsreiche Beobachtungsmöglichkeiten
- Standardisierte Anschlüsse für umfangreiches Zubehör
- Newton-Optik mit bewährtem Design
Schwächen:
- Nur ein Okular mitgeliefert, weitere müssen dazugekauft werden
- Einarbeitungszeit für optimale Nutzung nötig
- Zubehör-Upgrades empfohlen für volles Potenzial
Mein Fazit zum Celestron N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ macht nicht alles am besten, aber vieles gut genug für jahrelange Freude. Die Kombination aus 130mm Öffnung, solider Verarbeitung gibt es in dieser Form bei wenigen Konkurrenten.
Wer ausschließlich Astrofotografie will, kauft sich etwas anderes. Wer ein Teleskop sucht, das an einem Freitagabend schnell einsatzbereit ist und den Himmel zeigt, ist hier genau richtig.
Häufige Fragen zum Celestron N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ
Die häufigsten Fragen zum N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ drehen sich um Eignung, Zubehör und Beobachtungsmöglichkeiten. Hier die Antworten.
Lohnt sich das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ für Einsteiger?
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ eignet sich für ambitionierte Einsteiger, die nicht nach einem halben Jahr aufrüsten wollen. Mit 130mm Öffnung zeigt es deutlich mehr als günstigere Einsteigerteleskope. Die Lernkurve ist moderat, und wer bereit ist, sich ein paar Abende einzuarbeiten, wird belohnt. Für absolute Neulinge mit kleinem Budget gibt es günstigere Alternativen. Mehr dazu in meinem Abschnitt zur Benutzerfreundlichkeit und unter "Für wen ist das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ?".
Was kann ich mit dem N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ beobachten?
Mit 130mm Öffnung zeigt das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ am Mond feine Krater und Rillen, Jupiter mit Wolkenbändern, Saturn mit Ringsystem und die Cassini-Teilung bei gutem Seeing. Bei Deep-Sky erkennst du den Orionnebel mit Nebelhülle und Trapez, Kugelsternhaufen teilweise aufgelöst und helle Galaxien als Aufhellungen. Für schwache Galaxiendetails brauchst du allerdings mehr Öffnung und einen dunklen Himmel. Details findest du im Abschnitt zur optischen Leistung.
Welches Zubehör sollte ich zum N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ dazukaufen?
Ich empfehle als Erstes ein gutes Planetenokular, falls keines mit kurzer Brennweite dabei ist. Ein 6mm oder 10mm Goldline-Okular kostet rund 40 Euro und verdoppelt den Spaß an Planeten. Dazu lohnt sich ein Mondfilter ND 0.9 für blendfreie Mondbeobachtung. Wer Deep-Sky ernst nimmt, ergänzt einen UHC-Filter für mehr Kontrast an Emissionsnebeln. Alle Empfehlungen mit Preisen findest du in meiner Zubehörtabelle im Abschnitt zu Zubehör und Upgrade-Potenzial.
Wo kann ich das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ am günstigsten kaufen?
Das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ kostet aktuell 599 Euro bei astroshop.de und ist dort verfügbar. Astroshop bietet Fachberatung und schnellen Versand innerhalb Deutschlands. Die Preise für Markenteleskope schwanken erfahrungsgemäß wenig zwischen den Händlern, sodass du bei astroshop.de mit einem fairen Preis rechnest. Mehr zur Preiseinordnung findest du im Abschnitt zur Preis-Leistungs-Bewertung.
Braucht das N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ Kollimation?
Das hängt von der Bauart ab. Bei Newton-Teleskopen wie diesem ist eine gelegentliche Kollimation der Spiegel normal. Nach dem Transport lohnt sich eine Kontrolle, weil sich der Fangspiegel durch Erschütterungen minimal verstellen kann. Mit einem Kollimationslaser dauert der Vorgang fünf Minuten. Bei Refraktoren und Maksutov-Cassegrain-Teleskopen ist eine Justage dagegen selten nötig, weil die Optik ab Werk fixiert ist. Ich empfehle dir, die Kollimation bei Newton-Teleskopen als normale Routine einzuplanen.
Kann ich mit dem N 130/650 StarSense Explorer DX 130 AZ auch Erdbeobachtung machen?
Ja, mit Einschränkungen. Für aufrechte, seitenrichtige Bilder brauchst du bei den meisten Teleskopen ein Amici-Prisma oder einen Aufrichtprisma als Zubehör. Die Vergrößerung und Bildqualität sind bei terrestrischer Beobachtung beeindruckend, wenn die Luftunruhe am Boden mitspielt. Für Vogelbeobachtung oder Landschaftsbeobachtung bei Tageslicht ist ein Teleskop mit kleinerem Öffnungsverhältnis und kürzerer Brennweite besser geeignet als ein reines Deep-Sky-Gerät.