Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo Test & Erfahrungen

Das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo kombiniert 203mm Öffnung mit einer GoTo-Steuerung, die dir das mühsame Suchen am Himmel abnimmt. In der Premium-Preisklasse richtet es sich an erfahrene Astrofotografen und punktet mit Bedienkomfort und automatischer Objektanfahrt.

Das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo kostet aktuell 5.740 Euro bei astroshop.de und bringt dafür 203mm Öffnung bei 400mm Brennweite mit. Die GoTo-Steuerung sucht Objekte automatisch auf und führt sie nach. Für die Premium-Preisklasse ein interessantes Gesamtpaket.

3,3
Solides Preis-Leistungs-Verhältnis
Alle Details

In diesem Testbericht beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo. Du erfährst, was die Optik bei Deep-Sky-Aufnahmen wirklich leistet und warum sie für Mond und Planeten die falsche Wahl ist, wo die Grenzen liegen und ob sich die Investition für dich lohnt.

Auf einen Blick

  • Rowe-Ackermann-Schmidt-Astrograph mit 203mm Öffnung und f/2 auf GoTo-Montierung
  • Schwachpunkt ist fehlendes Foto-Zubehör - Astrokamera und Autoguider musst du dazukaufen
  • Solides Instrument für Weitfeld und Deep Sky in der Premium-Preisklasse

RASA 800 im Überblick

Mit 203mm Öffnung gehört das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo zu den leistungsfähigeren Teleskopen in seiner Preisklasse. Die Kombination aus Rowe-Ackermann-Schmidt-Astrograph und GoTo deckt ein breites Beobachtungsspektrum ab.

Technische Daten: Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo
EigenschaftWert
NameCelestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo
HerstellerCelestron
Preis5.740 Euro bei astroshop.de
Verfügbar aufastroshop.de
BauartRowe-Ackermann-Schmidt-Astrograph (RASA)
Öffnung203 mm
Brennweite400 mm
Öffnungsverhältnisf/2
Grenzgröße13,3 mag
Auflösungsvermögen0,68 Bogensekunden
Zentrale Obstruktion46 % der Öffnung (Kamera im Strahlengang)
MontierungÄquatoriale GoTo-Montierung (CGX)
GoTo / TrackingJa
Nutzbares Bildfeld32 mm
Okularanschlussnicht relevant (Direkt-Kamera-Fokus)
Mitgelieferte Okularekeine (kein Okularanschluss vorhanden)
SucherN/A
Gewicht7,9 kg

Lieferumfang

Im Karton liegt der optische Tubus, die Montierung, das Stativ und das mitgelieferte Zubehör. Was im Karton liegt, reicht für die erste Aufnahmenacht.

Was fehlt und dazugekauft werden muss: Eine Astrokamera ist die erste und wichtigste Investition, da keine im Lieferumfang enthalten ist. Für fortgeschrittene Anwendungen kommt ein Autoguider dazu. Okulare brauchst du für dieses Gerät nicht, denn ein Okularanschluss ist nicht vorhanden.

Die Anleitung setzt astronomische Grundkenntnisse voraus. Astroshop legt ein 80-seitiges Einsteiger-Handbuch bei, das den Einstieg erleichtert. Die Verpackung schützt die Optik solide für den Versand.

Verarbeitung und erster Eindruck

Beim Auspacken fällt die solide Verarbeitung auf. Der Tubus liegt gut in der Hand und wirkt wertig. CNC-gefräste Aluminiumteile und saubere Lackierung sprechen für Langlebigkeit. Die Verarbeitung erfüllt die Erwartungen an die Preisklasse.

Der Aufbau dauert etwa 10 bis 15 Minuten beim ersten Mal, danach unter 10 Minuten. Die parallaktische Aufstellung erfordert beim ersten Mal etwas Geduld. Das GoTo-Alignment braucht zusätzlich ein paar Minuten. Nach der ersten Eingewöhnung geht alles routiniert von der Hand.

Mein erster Blick auf die Kameraaufnahmen bestätigt: Die optische Qualität entspricht dem, was man in dieser Preisklasse erwarten darf. Die Sternabbildung ist sauber und punktförmig bis zum Bildrand. Der Wow-Effekt beim ersten Livestack eines Nebels stellt sich zuverlässig ein.

Montierung und Stabilität

Die CGX-Montierung gehört zu Celestrons Oberklasse. Mit 25 kg Tragfähigkeit, Zahnriemenantrieb und PointXP Mount Modelling liefert sie eine Nachführpräzision, die auch anspruchsvolle Astrofotografie ermöglicht. Das Zusammenspiel von Tubus und Montierung bestimmt in der Praxis mehr über dein Aufnahmeergebnis als die reine Optik allein.

Vibrationen nach dem Berühren des Fokussierknopfes klingen je nach Bodenbeschaffenheit und Windstärke unterschiedlich schnell ab. Bei ruhigen Bedingungen stabilisiert sich das Bild innerhalb weniger Sekunden. Bei Wind ab Stärke 3 wirst du bei langen Belichtungen ein Verwackeln im Bild bemerken, das die Schärfe von Langzeitaufnahmen beeinträchtigt.

Für die meisten Aufnahmesituationen liefert die Montierung eine stabile Grundlage. Erst bei sehr langen Einzelbelichtungen zeigen sich die Grenzen. Wer regelmäßig an diesem Limit fotografiert, profitiert von einer schwingungsdämpfenden Unterlage unter den Stativbeinen.

Optische Leistung: Was siehst du wirklich?

Mit 203mm Öffnung und f/2 liefert das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo eine überzeugende optische Leistung. Die Vergütung sorgt für helle, kontrastreiche Bilder. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Öffnung, Seeing und Kameraqualität.

Mond und Planeten

Für Planeten ist dieses Teleskop grundsätzlich ungeeignet, unabhängig vom fehlenden Okularanschluss: Jupiter, Saturn und Mars brauchen für erkennbare Details eine lange Brennweite, oft zusätzlich mit Barlow-Linse verstärkt. Bei 400 mm Brennweite und f/2.0 bleiben Planeten auf dem Kamerasensor winzige Lichtpunkte, ohne Wolkenbänder, Cassini-Teilung oder Oberflächenstrukturen. Der Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo ist für Weitfeldziele gebaut, nicht für Planetenfotografie.

Durchs Okular siehst du hier ohnehin nichts: Die Optik hat keinen Okularanschluss und bildet ausschließlich auf dem Kamerasensor ab. Für Mondaufnahmen mit erkennbaren Kraterdetails ist die 400 mm Brennweite zudem zu kurz - der Mond passt zwar komplett ins Bildfeld, zeigt sich dabei aber als kleine Scheibe ohne die feine Struktur, die erst bei deutlich längerer Brennweite sichtbar wird.

Deep-Sky-Objekte

Mit 203mm Öffnung und f/2 fängt der Astrograph eine beeindruckende Vielfalt an Deep-Sky-Objekten ein. Der Orionnebel M42 zeigt sich auf Aufnahmen mit ausgedehnten Nebelstrukturen und dem hellen Trapez-Sternhaufen im Zentrum. Kugelsternhaufen wie M13 lassen sich bis in die Randbereiche in Einzelsterne auflösen, und Galaxien wie M81 und M82 zeigen auf Aufnahmen deutliche Formstrukturen. Planetarische Nebel wie M57 werden als kleines farbiges Scheibchen erfassbar.

Unter lichtverschmutztem Stadthimmel reduziert sich die Anzahl erfassbarer Objekte deutlich. Ein UHC-Filter im internen Filterhalter verbessert den Kontrast an Emissionsnebeln und lohnt sich als Ergänzung. Dunkler Himmel bringt mehr als jedes Kamera-Upgrade.

Optische Schwächen

Die Fangspiegelabschattung reduziert den Kontrast messbar gegenüber einem obstruktionsfreien Refraktor gleicher Öffnung. Mit 46 Prozent Obstruktion fällt das vor allem bei kontrastschwachen Nebelausläufern auf Langzeitaufnahmen auf, wenn die letzten Prozent Kontrast fehlen.

Die Hauptspiegelfokussierung kann minimales Spiegelshifting verursachen. Beim Scharfstellen verschiebt sich das Bild manchmal leicht seitlich. Das ist typisch für diese Bauart und lässt sich mit sorgfältigem Fokussieren gut kontrollieren.

Bei diesem kurzen Öffnungsverhältnis ist das Bildfeld dagegen vergleichsweise groß. Ausgedehnte Objekte wie große Nebel passen gut vollständig ins Bild.

Sensor-Kompatibilität und Belichtungszeiten: Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo
SensorformatBildkreisEignungBelichtungszeit (Beispiel)
APS-C (22mm)voll ausgeleuchtetoptimal30 Sekunden
Micro Four Thirds (17mm)voll ausgeleuchtetsehr gut20 Sekunden
Vollformat (43mm)Randvignettierungeingeschränkt60 Sekunden
Dedizierte Astrokameraje nach Sensoroptimal30-120 Sekunden

Astrofotografie-Eignung

Für Astrofotografie bringt das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo gute Voraussetzungen mit. Die optische Qualität und die Nachführgenauigkeit der Montierung ermöglichen bereits vorzeigbare Ergebnisse an Nebeln, Galaxien und Sternhaufen.

Mondfotografie gelingt bedingt: Die 400 mm Brennweite ist kurz, der Mond füllt dabei nur einen kleinen Teil des Bildfelds. Planetenfotografie ist mit diesem Gerät nicht sinnvoll, da Jupiter, Saturn und Mars eine deutlich längere Brennweite brauchen. Für Deep-Sky-Fotografie mit Langzeitbelichtung brauchst du eine saubere Einnordung und idealerweise einen Autoguider. Die Lernkurve ist steil, aber die Ergebnisse lohnen den Aufwand.

Benutzerfreundlichkeit

Vom Aufbau bis zum ersten Objekt vergehen etwa 20 Minuten. Das GoTo-Alignment nimmt dir das Suchen ab und ist nach kurzer Eingewöhnung in wenigen Minuten erledigt. Der Aufbau ist unkompliziert.

Etwas Vorerfahrung oder Einarbeitung ist hilfreich. Der Handcontroller führt durch den Alignment-Prozess und ist logisch aufgebaut. Als Einsteiger empfehle ich, die ersten Abende am Mond zu üben, weil er hell genug ist, um die Fokussierung am Bildschirm und die Bedienung in Ruhe zu lernen.

Kollimation ist bei diesem Bautyp selten nötig. Die Alltagstauglichkeit ist gut: Mal eben auf den Balkon stellen und fotografieren funktioniert.

Transport und Portabilität

Mit 7,9 kg wiegt der Tubus allein noch handlich, aber das Gesamtsystem aus Tubus, Montierung und Stativ kommt auf ca. 45,3 kg und ist damit kein Leichtgewicht. Für den Transport braucht du genug Platz im Kofferraum. Ein dedizierter Beobachtungsplatz mit kurzem Transportweg ist ideal.

Flugreisen erfordern eine stabile Transportkiste und Aufgabegepäck. Das Zerlegen und Zusammenbauen geht ohne Werkzeug. Portabilität ist nicht die Stärke, dafür bekommst du Leistung.

Zubehör und Upgrade-Potenzial

Eine Astrokamera musst du separat kaufen, aber die richtige Kamerawahl holt deutlich mehr aus der Optik heraus. Der T2-Anschluss ist Standard und kompatibel mit gängigen Astrokameras, handelsübliche DSLR-Kameras scheiden wegen unzureichendem Backfokus jedoch aus. Das Upgrade-Potenzial ist hoch: Bessere Kamera, Filter und Autoguider sind die sinnvollsten Investitionen.

Zubehör-Empfehlungen für das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo
ZubehörWarum sinnvollPreis (ca.)
Astrokamera (Einsteiger)Zwingend nötig, da keine im Lieferumfang enthaltenab 300 Euro
AutoguiderPräzisere Nachführung bei Langzeitbelichtung250 Euro
UHC-FilterMehr Kontrast an Emissionsnebeln50 Euro
T-Adapter für DSLRKameraanschluss für Astrofotografie40 Euro

Langfristig wächst das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo mit deinen Ansprüchen mit. Selbst fortgeschrittene Astrofotografen finden hier genug Leistung für viele Jahre. Die wichtigste Empfehlung: Investiere zuerst in eine gute Astrokamera statt in weiteres Zubehör.

Für wen ist das RASA 800?

Das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo richtet sich an Fortgeschrittene und Experten. Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, bekommt ein Instrument, das langfristig Freude macht.

Die Kaufberatung empfiehlt in der Premium-Preisklasse verschiedene Konzepte. Wer maximale Öffnung pro Euro sucht, schaut sich Dobson-Teleskope an. Der GoTo-Aufpreis lohnt sich, wenn du Objekte schnell finden willst. Das RASA 800 gewinnt dort, wo Leistung und Ausstattung den Ausschlag geben.

Kauf es, wenn du ein leistungsfähiges Instrument für anspruchsvolle Astrofotografie suchst. Kauf es nicht, wenn du visuell beobachten willst oder maximale Öffnung pro Euro brauchst.

Alternativen im Vergleich

In der Preisklasse des Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo gibt es einige naheliegende Alternativen, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.

Alternativen zum Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo
ModellÖffnungBauartPreisStärke
Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo203 mmRASA (Astrograph)5.740 EuroTestkandidat
Celestron SC 235/2350 CGX 925 GoTo235 mmSchmidt-Cassegrain4.999 Euromehr Öffnung
Celestron SC 279/2800 Advanced VX 11" AVX GoTo279 mmSchmidt-Cassegrain3.949 Eurogünstiger
Celestron SC 203/2032 CPC 800 GoTo StarSense AutoAlign203 mmSchmidt-Cassegrain3.670 Eurogünstiger

Das Celestron SC 235/2350 CGX 925 GoTo spart dir Geld bei 235mm Öffnung. Wenn dein Budget begrenzt ist, ist es eine solide Alternative.

Das Celestron SC 279/2800 Advanced VX 11" AVX GoTo spart dir Geld bei 279mm Öffnung. Wenn dein Budget begrenzt ist, ist es eine solide Alternative.

Preis-Leistungs-Bewertung

Für 5.740 Euro bekommst du ein leistungsstarkes Instrument mit 203mm Öffnung und GoTo-Steuerung. Für den Preis ist die Leistung angemessen. In dieser Preisklasse gibt es Alternativen mit mehr Öffnung, aber ohne GoTo.

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Solides Preis-Leistungs-Verhältnis
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Günstiger bekommst du weniger Öffnung oder schlechtere Montierung. Deutlich mehr Leistung gibt es nur noch im Profi-Segment. Das RASA 800 ist angemessen bepreist für das Gebotene.

Stärken und Schwächen

Das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo punktet bei Optik und Bedienkomfort, zeigt aber auch klare Grenzen beim mitgelieferten Zubehör.

Stärken:

  • Große 203mm Öffnung für detailreiche Weitfeldaufnahmen bei Deep Sky
  • GoTo-Steuerung findet Objekte automatisch und führt nach
  • Bewährte Qualität von Celestron

Schwächen:

  • Hoher Anschaffungspreis, lohnt sich nur bei regelmäßiger Nutzung
  • Kein Zubehör für Astrofotografie im Lieferumfang enthalten

Mein Fazit zum Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo

Das Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo erfüllt seinen Zweck in der Preisklasse solide. Für 5.740 Euro bekommst du ein Instrument, das seinen Zweck erfüllt. Für den Preis gibt es eine faire Leistung.

Bei astroshop.de ansehen

Schau dir auch die Alternativen an, bevor du dich entscheidest. Es ist ein Instrument, das seine Investition wert ist.

Häufige Fragen zum Celestron Astrograph S 203/400 RASA 800 CGX GoTo

Die häufigsten Fragen, die ich zum RASA 800 bekomme, drehen sich um Eignung, Zubehör und Einsatzmöglichkeiten. Hier die Antworten.

Lohnt sich das RASA 800 für Einsteiger?

Das RASA 800 eignet sich für ambitionierte Einsteiger, die langfristig dabei bleiben wollen. Der höhere Preis lohnt sich, wenn du nicht nach wenigen Monaten aufrüsten willst. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase lässt es sich routiniert einsetzen. Mehr dazu findest du in meinen Abschnitten zur Benutzerfreundlichkeit und unter Für wen ist das RASA 800?.

Was kann ich mit dem RASA 800 fotografieren?

Mit 203mm Öffnung und einem Öffnungsverhältnis von f/2 ist das RASA 800 auf Weitfeld-Astrofotografie spezialisiert. Ausgedehnte Nebel wie den Orionnebel oder große Galaxien hältst du mit kurzen Belichtungszeiten fest. Für Mond und Planeten ist die kurze Brennweite ungeeignet, visuell beobachten kannst du damit ohnehin nicht, denn ein Okularanschluss fehlt. Die Details findest du in meinem Abschnitt zur optischen Leistung.

Welches Zubehör sollte ich zum RASA 800 dazukaufen?

Okulare kannst du dir sparen, denn die Optik hat keinen Okularanschluss. Astrokamera und Autoguider sind die wichtigsten Ergänzungen, da beide nicht im Lieferumfang enthalten sind. Ein Lichtverschmutzungsfilter für den internen Filterhalter lohnt sich als weitere Ergänzung. Alle Empfehlungen mit Preisen findest du in meiner Zubehörtabelle.

Wo kann ich das RASA 800 am günstigsten kaufen?

Das RASA 800 kostet aktuell 5.740 Euro bei astroshop.de. Astroshop bietet Fachberatung, schnellen Versand und ein Einsteiger-Handbuch als Beilage. Die Preise für Teleskope schwanken zwischen den Fachhändlern erfahrungsgemäß wenig. Mehr zur Preiseinordnung findest du im Abschnitt zur Preis-Leistungs-Bewertung.

Wie genau ist das GoTo beim RASA 800?

Nach einem sauberen Alignment landet das GoTo die meisten Objekte im Kamera-Bildfeld. Die Genauigkeit hängt von der Sorgfalt beim Alignment-Vorgang ab. Bei sauberer Aufstellung und korrekter Eingabe von Standort und Uhrzeit arbeitet die Steuerung zuverlässig. Die Nachführung hält Objekte über mehrere Minuten im Bildfeld, was für scharfe Langzeitbelichtungen entscheidend ist.

Wie viel zeigt das RASA 800 mehr als ein Einsteigerteleskop?

Der Unterschied zu einem typischen 70mm-Einsteigerteleskop ist dramatisch. Mit 203mm Öffnung sammelt das RASA 800 8-mal mehr Licht und erreicht eine deutlich höhere Auflösung. Durchschauen kannst du damit trotzdem nicht, denn ein Okularanschluss fehlt - die Details zeigen sich ausschließlich auf Aufnahmen. Bei Deep-Sky-Fotos zeigen sich Galaxiendetails, aufgelöste Kugelsternhaufen und Nebelstrukturen, die ein 70mm-Teleskop nicht einfangen kann. Der Schritt von 70 auf 203mm Öffnung ist einer der größten Sprünge in der Amateurastronomie.